LoL-WM: Finalpaarung steht

Aufmacherbild Foto: © Flickr/LoL Esports
 

Über 100 Partien der Weltmeisterschaft haben wir bereits hinter uns und nur noch ein Best-of-5 verbleibt, das uns letztendlich die Frage beantworten wird, wer in diesem Jahr den begehrten „Summoners Cup“ stemmen darf. Dabei kommt es am 3. November zum großen Duell zwischen Fnatic und Invictus Gaming in Incheon, Südkorea.

Die letzte chinesische Bastion

Um den ersten Spot im Finale ging es dabei am Samstag im Duell zwischen Invictus Gaming aus China und dem europäischen Team G2 Esports. Diese sorgten bereits im Viertelfinale für eine der größten Überraschungen in der Geschichte von League of Legends. Als absoluter Underdog gingen sie in das Spiel gegen Royal Never Give Up, in den Augen vieler der klare Favorit auf den Titel in diesem Jahr.

Entgegen aller Erwartungen konnten die Europäer das Spiel für sich entscheiden, wodurch sie selbst in den Kreis der Topfavoriten aufstiegen. Im Duell gegen Invictus Gaming wurden sie jedoch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Dem letzten verbliebenen Team aus China gelang die Rache für das Viertelfinale. In einer sehr einseitigen Serie ließ man nie Zweifel an der eigenen Überlegenheit aufkommen und konnte letztendlich einen ungefährdeten 3-0 Sieg einfahren.

Herausragender Spieler an diesem Tag war Invictus Toplaner Kang „TheShy“ Seung-lok, der mit viel Hype in das Turnier gestartet war und diesem nun endlich gerecht werden konnte.

Fnatic holt sich Vorherrschaft im Westen

Auf der anderen Seite des Brackets kam es zum ewigen Duell zwischen Europa und Nordamerika. Fnatic aus Europa traf dabei auf Nordamerikas letzte Hoffnung Cloud 9. Während die Rivalität zwischen den beiden Regionen bereits uralt ist, kam es noch nie zu einem Duell mit so hohen Einsätzen: Zum ersten Mal seit der allerersten League of Legends-WM(2011) war jetzt wieder ein westliches Team garantiert im Finale.

Gabriel "Bwipo" Rau

Auch in dieser Partie war bereits früh klar, dass ein Team einen deutlich besseren Tag erwischt hatte. Fnatic zeigte von der ersten Minute weg eine starke Leistung über die ganze Mannschaft hinweg. Lediglich im dritten Spiel flackerte kurz ein wenig Hoffnung für die Nordamerikaner von Cloud 9 auf, doch auch hier fand Fnatic wieder den Weg zurück und beendete die Serie überzeugend mit 3-0. Besonders hervorzuheben war dabei in allen drei Spielen Gabriel „Bwipo“ Rau, der seinem Team stets bereits früh zu Vorteilen verhalf, die man dann jeweils in Siege umwandeln konnte.

Damit kommt es nun im Finale zu einem Rematch der Gruppenphase, wo Fnatic und Invictus Gaming bereits in Gruppe D aufeinandertrafen. Dort konnte sich Fnatic in aufregenden Partien mit 2-1 durchsetzen, man darf also bereits auf ein spannendes Finale hoffen. Dieses geht am 3. November über die Bühne, wo die beiden Teams im ausverkauften Munhak-Stadium in Incheon vor 50.000 Fans aufeinander treffen werden.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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