Team Liquid gewinnt Intel Grand Slam in Köln

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Vom 5. bis 7. Juli fand in Köln die diesjährige ESL One statt. Insgesamt 16 Teams kämpften an diesem Wochenende in Counter Strike: Global Offensive um ein Preisgeld von $ 300.000. Doch ein Team war besonders heiß auf diesen Turniersieg: Team Liquid. Ihnen winkte nämlich bei einem erfolgreichen ersten Platz nicht nur das Preisgeld der ESL One, sondern auch der Intel Grand Slam und somit $ 1.000.000 in Goldbarren.

Heiße Anfangsphase

Bereits in der Gruppenphase mussten einige internationale Top-Teams ihre Hardware wieder einpacken. Darunter auch Fnatic, FaZe, Renegades, BIG und mousesports, die es leider nicht auf die Main Stage schafften.

In die Playoffs kamen lediglich Ninjas in Pyjamas, Natus Vincere, Astralis, NRG Esports, Team Vitality und Team Liquid. Astralis und Team Liquid konnten sich nach grandiosen Siegesserien direkt ins Semifinale vorkämpfen.

Hochspannung in der Lanxess Arena

Team Vitality konnte sich im ersten Viertelfinalspiel deutlich gegen NRG Esports durchsetzen. Die Franzosen gewannen beide Maps (Dust 2 und Mirage) jeweils mit 16:7. NiP, die das Publikum vor Ort auf ihrer Seite hatten, fanden jedoch kein Mittel gegen das starke Teamplay von NaVi. Inferno ging mit 16:12 und Mirage mit 16:9 an Natus Vincere.

Christopher „GeT_RiGhT“ Alesund war über das Ausscheiden seines Teams, Ninjas in Pyjamas, mehr als enttäuscht:

Spekatkuläres Halbfinale

Die Semifinal-Begegnungen standen somit fest: Team Liquid gegen Natus Vincere und Astralis gegen Team Vitality. Zwei Games, die spannender nicht sein konnten.

Zuerst traf Astralis auf Vitality und diese Begegnung sollte in die volle Länge des Best of 3 gehen. Zunächst holten sich die Franzosen den ersten Mappunkt (Dust 2) deutlich mit 16:8. Danach konnte sich Astralis in der Verlängerung Inferno sichern (Endstand: 22:19). Die entscheidende Map (Inferno) konnte dann wieder Vitality mit 16:9 zu gewinnen und kickten damit die Dänen aus dem Rennen.

Im zweiten Halbfinale konnten Liquid ihre Siegesserie fortsetzen und fertigten NaVi auf beiden Maps (Dust 2 und Overpass) mit jeweils 16:12 ab. Das Finale am Sonntag lautete also Team Liquid vs. Team Vitality.

Ein Österreicher in der Weltelite

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BIG, das einzige Team der ESL One Cologne 2019 mit österreichischer Beteiligung, schaffte es leider nicht auf die große Bühne, dennoch drücken wir Alexander "Kakafu" Szymanczyk für alle kommenden Turniere ordentlich die Daumen und hoffen, ihn bald wieder in einem Finale anfeuern zu dürfen. Der Wiener ist aktuell als Analyst für die deutsche Organisation tätig und reist mit der CS:GO-Elite rund um die Welt.

Das große Finale

Nach einer fulminanten Eröffnungs-Show begann am Sonntag vor 15.000 Zuschauern in der Lanxess Arena das Finale der ESL One Cologne 2019. Team Liquid war mehr als heiß darauf, den Sieg einzufahren, denn ihnen winkte neben dem Preisgeld des Turniers auch der Intel Grand Slam und damit $ 1.000.000 in Goldbarren.

Die erste Map, Overpass, konnte sich Liquid souverän mit 16:6 sichern. Im Anschluss holte sich Vitality in der Overtime Dust 2 mit 19:17. Das sollte aber auch der einzige Punkt für die Franzosen bleiben, denn die Nordamerikaner blieben gelassen und zogen eine geniale Taktik nach der anderen durch. Schließlich gewannen sie mit 16:10 auf Inerno und 16:8 auf Mirage. Die fünfte und letzte Decider-Map, Vertigo, auf die alle Fans sehnsüchtig warteten, kam leider nicht.

Team Liquid gewann somit das Finale der ESL One Cologne 2019 mit 3:1.

Intel Grand Slam

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Der Intel Grand Slam bietet den internationalen Top-Teams die Möglichkeit, durch vier Siege in den sogenannten Grand Slam-Wettbewerben von DreamHack und Electronic Sports League (ESL) eine Million US-Dollar zu gewinnen. Bisher schaffte nur Astralis im Dezember 2018 den Grand Slam zu holen.

Nun hat es auch Team Liquid geschafft und somit CS:GO-Geschichte geschrieben. Nach den Intel Extreme Masters XIV in Sidney, der DreamHack Masters in Dallas und der ESL Pro League Season 9 ist die ESL One Cologne das vierte Turnier in diesem Jahr, das Liquid gewinnen konnte. Somit erhielten sie noch direkt in der Lanxess Arena ihre Goldbarren im Wert von 1 Mio. Dollar.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»

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