Premierensieg für Starboot-Duo

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Vadlau/Schimak für Kopfarbeit und Disziplin belohnt

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Österreichs Segel-Asse feierten durch Hans Spitzauer und Gerd Habermüller den zweiten Tagessieg im Rahmen des Spanien-Weltcups. Lara Vadlau und Eva Maria Schimak ließen neuerlich aufhorchen und verbesserten sich auf Rang sechs.

Der Spanien-Weltcup blieb schwach windig und nichts für flatternde Nerven.

Premierensieg

Für die heimischen Segler verlief der Tag überwiegend nach Wunsch, allen voran für Hans Spitzauer und Gerd Habermüller, die ihren ersten Wettfahrtsieg im Rahmen des ISAF World Cups feierten und sich damit bei der Trofeo Princesa Sofia Mapfre auf Rang elf der Zwischenwertung vorschoben.

Der Grund für den Erfolg war für Spitzauer schnell gefunden: „Wir haben den Trimm ein wenig umgestellt, wodurch ich mir mit der Höhe auf den Kreuzkursen viel leichter getan habe, die Bootsgeschwindigkeit war ebenfalls wesentlich besser. In der ersten Wettfahrt haben wir unsere Möglichkeiten am Start liegen lassen, die zweite war nahezu perfekt.“

Kopfarbeit und Disziplin belohnt

Lara Vadlau und Eva Maria Schimak, die wie die Starbootsegler im Mai um den Olympiastartplatz wetteifern, hatten einen konstant starken Tag und verbesserten sich dank der Plätze elf und sieben in der 470er-Klasse auf Rang sechs der Zwischenwertung.

„Es war heute viel Kopfarbeit und taktische Disziplin erforderlich, es hat bei uns oft nicht gut ausgesehen, aber wir haben unsere Linien konsequent durchgezogen und sind in beiden Wettfahrten belohnt worden. Was mich besonders positiv stimmt ist die Tatsache, dass wir noch Reserven haben", bilanzierte Vadlau zufrieden.

Ebenfalls sehen kann sich die bisherige Bilanz von David Bargehr und Lukas Mähr, die Junioren Vize-Weltmeister von 2010 segelten am Dienstag auf die Ränge acht und vier. Damit rangieren die Vorarlberger auf Platz 17 der Zwischenwertung und sind auf dem besten Weg ins Gold Finale.

Rückfälle

Andreas Geritzer fügte seiner Serie die Plätze 20 und fünf hinzu und rangierte nach vier Wettfahrten auf Platz zwölf.

Nach dem Sieg am Vortag lief es für das 49er-Duo Thomas Zajac/Thomas Czajka mit den Rängen 10, 13, 24 und dem Rückfall auf Platz 15 nicht ganz nach Wunsch.

Auch Finn-Segler Florian Raudaschl büßte Plätze ein und rutschte von Rang sieben an die 24. Stelle ab.

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