Historischer 14. Spieltag in der National Football League.
Denn die Houston Texans schaffen es erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die NFL-Playoffs.
Und das obwohl mit Quarterback Matt Schaub, Receiver Andre Johnson und Linebacker Mario Williams drei wichtige Leistungsträger für längere Zeit ausfallen.
Entscheidung in letzter Sekunde
Gegen die Cincinnati Benglas sah es dann auch lange Zeit so aus, als könnte Houston die Erfolgsgeschichte nicht fortsetzen.
Aber Rookie-Quarterback T.J. Yates sorgte mit einem Touchdown-Pass zwei Sekunden vor dem Ende für den 20:19-Erfolg.
Kurz darauf verkündete der Stadionsprecher die Tennessee-Pleite in New Orleans, damit war die Playoff-Premiere der Texans fix.
Bei den Bengals ist die Luft raus
Weniger gut sieht es dagegen für die Playoff-Ambitionen der Bengals aus, die im Kampf um die Wildcard jetzt hinter den Pittsburgh Steelers und den New York Jets liegen.
Von den Fans bekam man dafür bereits die erste Quittung präsentiert.
Nur 41.202 Zuschauer wollten das Spiel gegen Houston sehen, nur einmal seit Eröffnung des Stadions waren noch weniger Leute im Paul Brown Stadium.
Wer soll die Packers stoppen?
Für volle Häuser sorgen auch weiterhin die Green Bay Packers.
Kein Wunder, ist der amtierende NFL-Champion doch noch ungeschlagen. Das änderte sich auch an diesem Wochenende nicht.
Gegen die Oakland Raiders gab es ein souveränes 46:16, der 13. Sieg im ebensovielten Spiel.
„Man of the Match“ war, wenig überraschend, Quarterback Aaron Rodgers. Er warf 281 Yards und erzielte zwei Touchdowns.
Chargers bleiben im Playoff-Rennen
Zwei Touchdowns von Eli Manning in den letzten 3:14 Minuten der Partie sorgten für den knappen 37:34-Sieg der New York Giants gegen die Dallas Cowboys.
Damit thront das Team aus dem „Big Apple“ jetzt auf Platz eins in der NFC East.
Weiterhin von den Playoffs träumen dürfen die San Diego Chargers, die sich gegen die Buffalo Bills deutlich mit 37:10 durchsetzen.
Quarterback Philip Rivers zeigt mit drei Touchdown-Pässen erneut seine Klasse, zwei landen in den Armen von Tight End Antonio Gates.
Brees weiter auf Rekordjagd
Eben dieser Gates ist seit diesem Spieltag übrigens einen Rekord los, nämlich den der meisten Scores während einer Saison. Bislang hielt er diesen gemeinsam mit Vernon Davis, doch jetzt schraubt Rob Gronkowski diesen nach oben.
Gegen die Washington Redskins lässt es der Tight End der New England Patriots krachen, neben 160 Yards fängt er auch zwei Touchdowns aus den begnadeten Händen von QB Tom Brady.
Einen anderen Rekord jagt Saints-Ballverteiler Drew Brees. Mit seinen 337 Yards beim 22:17 gegen Tennessee hält er bei 4.368 Yards. Damit fehlen nur noch 716 Yards auf den Saison-Rekord von Dan Marino.
Eagles-Quarterback Michael Vick feierte nach dreiwöchiger Verletzungspause ein Comeback, hält sich beim 26:10 gegen die Miami Dolphins aber vornehm zurück.
Knappe Niederlage für 49ers
Die New York Jets haben mit Kansas City leichtes Spiel, führen den Gegner beim 37:10 teilweise vor.
Die Running Backs Shonn Greene und LaDainian Tomlinson haben freie Bahn, QB Mark Sanchez kommt zu zwei Touchdowns.
Die San Francisco 49ers verlieren bei den Arizona Cardinals knapp mit 19:21, es ist die dritte Niederlage für das bereits seit letzter Woche für die Playoffs qualifizierte Überraschungs-Team.
Im „Monday Night Game“ treffen die Seattle Seahawks auf die St. Louis Rams.
Die weiteren Ergebnisse: Pittsburgh-Cleveland 14:3, Baltimore-Indianapolis 24:10, Carolina-Atlanta 23:31, Detroit-Minnesota 34:28, Jacksonville-Tampa Bay 41:14, Denver-Chicago 13:10