Revanche geglückt!
Die Lakers stellten im Derby um Los Angeles die Machtverhältnisse wieder her. Nach der 94:102-Pleite im ersten Saison-Duell besiegten Kobe Bryant und Co. die Clippers mit 96:91.
„Jeder Spieler hatte die richtige Einstellung und konzentrierte sich auf seine Stärken“, resümierte der Lakers-Superstar.
Den entscheidenden Vorsprung erspielten sich die Lakers erst im Schlussabschnitt, nach den ersten drei Vierteln hatten nämlich noch die Clippers mit drei Zählern die Nase vorne.
Lakers drehen am Ende auf
Angeführt von Topscorer Blake Griffin, der 26 Punkte und neun Rebounds verbuchte, sah es danach aus, als ob erneut der Underdog das bessere Ende für sich hätte. Bereits in der Pre-Season behielten die Clippers zwei Mal die Oberhand, ebenso wie im ersten „offiziellen“ Kräftemessen.
„Beide Teams wollten den Sieg unbedingt. Wir waren bereit alles zu geben, sie waren bereit alles zu geben“, erklärte Jungstar Griffin. In den letzten zwölf Minuten geigten allerdings vor allem die Lakers mächtig auf.
Acht Punkte mehr erzielten die Hausherren, die seit Weihnachten nur ein Heimspiel verloren. Alleine Bryant konnte die Hälfte seiner Ausbeute im entscheidenden Viertel verbuchen.
Bulls verlieren überraschend
Die Chicago Bulls mussten sich vor heimischer Kulisse etwas überraschend den Indiana Pacers 90:95 geschlagen geben. Die Niederlage des Spitzenreiters der Eastern Conference konnten selbst 24 Punkte von Superstar Derrick Rose nicht abwenden.
Danny Granger, punktbester Pacers-Akteur (22), zeigte sich erleichtert: „Das war ein Big-Win.“
Verfolger Miami Heat triumphierte gegen die Detroit Pistons mit 101:98. LeBron James war mit 32 Punkten der Matchwinner.
Mavs verlieren nach Ring-Übergabe
Die Dallas Mavericks bekamen endlich ihre NBA-Meisterringe, verloren danach aber ihr Heimspiel gegen die Minnesota Timberwolves. Der Champion unterlag mit 90:105 (54:52) und kassierte damit nach drei Siegen eine Niederlage.
Ohne Superstar Dirk Nowitzki brachen die "Mavs" nach dem Seitenwechsel völlig ein. Bester Werfer bei Dallas war Jason Terry mit 17 Punkten. Bei den Gästen überragte Kevin Love mit 31 Zählern und zehn Rebounds.
"Ohne diesen Mann wäre es nicht möglich"
Vor der Partie im mit 20.150 Zuschauern ausverkauften American Airlines Center hatten Nowitzki und Co. endlich die lang ersehnten Meisterringe für ihren Titel in der vergangen Saison bekommen.
Nowitzki küsste sein Exemplar, als er es aus den Händen von Clubboss Mark Cuban bekam. Danach überreichte der Deutsche dem Milliardär selbst seinen Ring.
"Ohne diesen Mann wäre dies hier nicht möglich gewesen. Er ist der beste Clubbesitzer im Sport", sagte Nowitzki, den mit Cuban seit Jahren ein enges Vertrauensverhältnis verbindet.
Oklahoma siegt dank Durant
Die Oklahoma City Thunder, Leader im NBA-Westen, besiegten die New Orleans Hornets mit 101:91. Zum entscheidenden Faktor wurde einmal mehr Kevin Durant. Der Small Forward brachte es nicht nur auf 25 Punkte, sondern zusätzlich auf sieben Rebounds und vier Assists.
Erster Verfolger Denver Nuggets gewann in Sacramento 122:93, die San Antonio Spurs gegen Atlanta 105:83.
Die Philadelphia 76ers hatten gegen die New Jersey Nets mit 90:97 das Nachsehen. Die Cleveland Cavaliers bezwangen die New York Knicks mit 91:81.