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San Antonio ist die Nr. 1, Philadelphia die Nr. 8

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Geschichte wiederholt sich. Die San Antonio Spurs sind auch in dieser Saison die Nummer 1 der Western Conference.

In der Nacht auf Dienstag fixierten die Texaner die Spitzenposition mit einem 124:89-Heimerfolg gegen die chancenlosen Portland Trail Blazers.

Es war dies der achte Sieg in Serie für die Spurs, die damit von den Oklahoma City Thunder nicht mehr einzuholen sind.

Starke Bank macht Unterschied

Tim Duncan und Daniel Green führten das Team mit jeweils 18 Punkten zum Sieg.

Es war aber vor allem die Bank, die einmal mehr den Unterschied ausmachte. Alle acht Ersatzspieler konnten sich als Scorer in den Spielbericht eintragen – insgesamt kam die Bank auf 67 Punkte.

Stephan Jackson mit 12 Punkten, vier Assists und fünf Steals sowie Gary Neal mit ebenfalls zwölf Zählern empfahlen sich für mehr Spielzeit.

Auf Seiten der Trail Blazers war Wesley Matthews der beste Akteur. Seine Statistik: 24 Punkte und sechs Rebounds.

Peinliches Out gegen Memphis

Bei den Spurs lässt man sich von der Nummer 1 nicht verrückt machen.

Spieler, Betreuer und Fans wissen nur zu gut, was letzte Saison passiert ist, als man ebenfalls der große Favorit war.

In Runde 1 war gegen die Memphis Grizzlies Endstation – das war davor erst drei Conference-Siegern passiert.

"Das bedeutet noch gar nichts"

Die Statistik zeigt aber auch, dass San Antonio, das in den letzten beiden Spielen der Regular Season auswärts in Phoenix und gegen Golden State ran muss, in den letzten 15 Jahren das erfolgreichste Team im Grunddurchgang ist.

Bereits sechs Mal war die Franchise von Gregg Popovich in den Playoffs top-gesetzt. Zum Vergleich: den Lakers ist das seit der Saison 1997/1998 vier Mal gelungen, den Detroit Pistons drei Mal.

„Es ist schön, dass wir wieder die Nummer 1 sind, aber es bedeutet gar nichts. Wir haben in den Playoffs Heimvorteil, okay, aber wir haben letzte Saison gesehen, wie schnell es gehen kann“, möchte Superstar Tim Duncan von einem Durchmarsch nichts wissen.

In der Nacht auf Mittwoch werden die Spurs gespannt nach Utah schauen, wo die Jazz die Phoenix Suns zum (vor)entscheidenden Spiel und direkten Duell um das letzte Playoff-Ticket empfangen.

76ers holen achtes Ticket im Osten

In der Eastern Conference wurde bereits in der Nacht auf Dienstag der achte und letzte Playoff-Spot an die Philadelphia 76ers vergeben, die sich auswärts gegen die New Jersey Nets klar und deutlich mit 105:87 durchsetzten.

Gleich sechs Sixers schrieben zweistellig an, Elton Brand, Jrue Holiday und Thaddeus Young kamen auf je 15 Zähler.

Auf Seiten der Nets, die zum letzten Mal vor ihrem Umzug nach Brooklyn in New Jersey spielten, drehte Kris Humphries mit 16 Punkten und 12 Rebounds erfolglos auf.

Durch den Erfolg der 76ers, die sich mit den New York Knicks die Plätze sieben und acht ausspielen, waren die Milwaukee Bucks im Kampf um die Playoffs auf verlorenem Posten.

Der 92:86-Erfolg gegen die Toronto Raptors reichte nicht, um sich für die Postseason zu qualifizieren.

Die weiteren NBA-Ergebnisse: Washington Wizards – Charlotte Bobcats 101:73; Indiana Pacers – Detroit Pistons 103:97; Memphis Grizzlies – Cleveland Cavaliers 109:101.

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