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L.A. Lakers feiern Fisher, Thunder den Nr. 1-Status

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Alles hat ein Ende, auch die Siegesserie der Dallas Mavericks. Die Los Angeles Lakers entschieden in der Nacht auf Dienstag das „Giganten-Duell“ der Western Conference mit 73:70 (39:35) für sich.

Der amtierende NBA-Champion verlor nach fünf Siegen in Folge. Matchwinner für die Hausherren im ausverkauften Staples Center war Derek Fisher, der 3,1 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Dreier verwandelt.

„Er hat uns dafür bestraft, dass wir den Ball nur aus Kobes Händen bekommen wollten. Dadurch waren wir nicht rechtzeitig bei ihm“, ärgerte sich Mavs-Coach Rick Carlisle.

Ein Schlager mit wenig Punkten

In einer Low-Scoring-Partie blieben die Superstars blass: Dirk Nowitzki war mit 21 Punkten und sieben Rebounds noch der beste Mann am Parkett.

Kobe Bryant kam nach zuletzt starken Leistungen nur auf 14 Punkte, traf nur sieben seiner 22 Würfe.

Bester Mann im Lakers-Jersey: Andrew Bynum mit 17 Punkten und 15 Rebounds.

Kidd: Viele Würfe, wenig Treffer

Auf Seiten der Gäste aus Texas punktete neben Nowitzki nur noch Ex-Laker Lamar Odom zweistellig. Für seine zehn Zähler benötigte er aber 12 Versuche aus dem Feld.

Noch schlechter lief es für die restlichen Leistungsträger: Jason Kidd, Vince Carter, Shawn Marion und Jason Terry warfen zwar gemeinsam 35 Mal auf den gegnerischen Korb, aber nur neun Versuche fanden den Weg durch den Ring.

Einen ganz bitteren Abend erlebte Point Guard Kidd, der keinen seiner acht Dreierversuche traf. „Es war ein ekliges Spiel“, so der Routinier. Die Kollegen machten es nicht viel besser: nur vier Treffer aus der Distanz bei 26 Versuchen.

Odom sucht "Form und Rhythmus"

Odom war trotz Niederlage und magerer Wurfquote zufrieden: „Ich habe viel Energie aus dem Wiedersehen mit meinem Ex-Klub gezogen. Ich suche noch Form und Rhythmus, aber ich werde dem Team helfen.“

Für die Lakers war es nach der Auftaktniederlage bereits der neunte Heimsieg in Folge, von den letzten sieben Partien hatten sechs ein Happy-End.

In der Western Conference liegt Los Angeles auf Rang vier, der Titelverteidiger ist Achter.

"Best of the West" und die Nr. 1

Die Nummer 1 im Westen bleiben die Oklahoma City Thunder, die gegen die Boston Celtics 97:88 gewinnen.

OKC eilt weiter von Sieg zu Sieg, für den letztjährigen Play-off-Halbfinalisten war es der 12. Erfolg im 14. Saisonspiel.

Damit sind Kevin Durant, der gegen Boston auf 28 Punkte kommt, und Kollegen nicht nur „Best of the West“, sondern auch „Best of NBA“.

Memphis schlägt Chicago klar

Auch weil die Chicago Bulls am Montagabend eine klare 86:102-Niederlage bei den Memphis Grizzlies hinnehmen mussten und so ihren Nummer 1-Status los waren.

Die von Rudy Gay (24 Punkte) angeführten Grizzlies trafen 54 Prozent aus dem Feld. Luol Deng erzielte für Chicago 20 Zähler.

Die Orlando Magic gewannen dank 30 Punkten (7 Dreier) von Ryan Anderson bei den New York Knicks 102:93. Carmelo Anthony steuerte zwar 33 Zähler bei, traf aber nur 9/27 aus dem Feld.

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