Im sechsten Saisonspiel ist es passiert. Miami ist geschlagen.
Es waren die Atlanta Hawks, die die Startruppe in Florida bezwingen konnten – mit 100:92.
Matchwinner T-Mac
Der Mann des Abends: Tracy McGrady.
Der Guard war mit seinen 16 Punkten zwar nicht der beste Scorer der Partie – das war LeBron James mit 28 Zählern –, doch seine elf Punkte im letzten Viertel sollten das Spiel letztlich zu Gunsten der Gäste entscheiden.
„Ich suche immer die Herausforderung. Und diese Jungs, die holen das Beste aus einem heraus“, meinte T-Mac nach der Schlusssirene. Gemeint waren freilich James und Wade, der einen ganz schlechten Abend erwischte.
Erste Niederlage für Oklahoma City
Die Heat sind nicht das einzige Team, das diesmal die erste Niederlage einstecken musste. Oklahoma City teilte dieses Schicksal.
Die Thunder mussten sich in Dallas mit 87:100 geschlagen geben. Angeführt von Dirk Nowitzki, der es auf 26 Punkte brachte, zeigte der Titelverteidiger seine wohl stärkste Leistung in der noch jungen Spielzeit.
Neben dem Deutschen waren es Shawn Marion – mit einem Season-High von 17 Zählern – und Vince Carter, der von der Bank kommend 14 Punkte beisteuerte, die die Mavs auf die Siegerstraße brachten.
Ginobili verletzt
Keine guten Nachrichten gibt es für die Fans der Spurs. Die Truppe aus San Antonio kassierte beim 96:106 in Minnesota nicht nur die zweite Niederlage, sondern verlor auch noch Manu Ginobili.
Der Argentinier musste das Spiel vorzeitig beenden, nachdem er sich im zweiten Viertel eine Fraktur des fünften Mittelhandknochens zugezogen hatte. Wann der Superstar wieder ins Geschehen eingreifen kann, ist noch unklar.
Wizards bleiben sieglos
Als einzige Franchise ohne Sieg steht Washington da. Das 92:100 bei den Celtics war die fünfte Pleite im fünften Spiel für die Hauptstädter.
Der Hauptschuldige an diesem Umstand war Ray Allen. Der Altstar bewies vor allem jenseits der Drei-Punkte-Linie ein überaus sicheres Händchen und versenkte sechs seiner sieben Versuche. Insgesamt brachte es der Guard auf 27 Zähler.
„Ein Marathon-Mann. Er war großartig“, lobte Headcoach Doc Rivers seinen Routinier.