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Salzburg und Rapid geben sich keine Blöße

LAOLA1 Foto: ©

Rapid und Red Bull Salzburg sind am Mittwochnachmittag souverän ins Achtelfinale des österreichischen Samsung-Cups eingezogen.

Die Hütteldorfer setzten sich beim niederösterreichischen Landesligisten Bad Vöslau dank eines Triple-Packs von Hamdi Salihi mit 4:1 durch, die "Bullen" triumphierten beim Regionalligisten SAK Klagenfurt 4:0.

Kapfenberg schied dagegen gegen Landesligist Reichenau aus.

Schnelle Vorentscheidung

Die Angst vor dem "Cup-Fluch" war unbegründet. Rapid hatte mit der vom ehemaligen ÖFB-Teamspieler Willy Kreuz trainierten Landesliga-Truppe von Bad Vöslau vor 2.200 Zuschauern keinerlei Probleme.

Ein früher Doppelschlag Salihis (9., nach Prager-Vorlage und 11./Elfer nach Foul an Schimpelsberger) brach den Widerstand der ambitionierten Gastgeber.

Nuhiu mit seinem dritten Pflichtspiel-Saisontor gelang nach einer halben Stunde die Vorentscheidung.

Zweite Garnitur

Rapid-Coach Peter Schöttel konnte es sich leisten, Kapitän Steffen Hofmann auf der Bank zu lassen, schickte dafür Spieler wie Patocka, Prager, Saurer oder Thonhofer aufs Feld.

Letzterer verursachte mit einem Foul in der 60. Minute auch einen Elfer, den Wöhrer zum 1:3 nutzte.

Spannung kam aber nur noch kurz auf, in der 72. stellte Salihi nach Gartler-Vorlage den 4:1-Endstand her.

Burgstaller feiert Debüt

Salihi wiederum, Cup-Torschützenkönig der vergangenen Saison, ist damit am besten Weg, seinen Triumph zu wiederholen.

Der Albaner, der beim 7:0-Erfolg über die LASK-Amateure in der ersten Runde fünf Tore erzielte, hält nun bereits bei acht Treffern. Zwei Spieler gaben nach Verletzungspausen ihr Saisondebüt in Grün-Weiß:

Ex-Wr.-Neustädter Guido Burgstaller und Christian Thonhofer, der im Sommer aus Wr. Neustadt zu Rapid zurückgekehrt war.

Salzburg letztlich souverän

Letztlich souverän siegte auch das personell ebenfalls nicht in Bestbesetzung (Gustafsson, Schiemer, Svento, Leonardo zu Beginn auf der Bank) angetretene Salzburg, das beim Regionallisten SAK Klagenfurt vor 1.900 Zuschauern zwar durch ein Kopfballtor Lindgrens (14.) früh in Führung ging, dann aber gegen einen engagierten Gegner etwas Mühe hatte.

Während die "Bullen" fehlerhaft agierten, vergab der SAK sogar mehrere gute Möglichkeiten.

Erst nach der Pause lief der Motor der Moniz-Elf wieder auf Hochtouren:

Svento (60.) und Wallner (69., 71.) sorgten innerhalb von nur 13 Minuten für den klaren Sieg.

Reichenau biegt KSV

Kapfenberg ist das erste prominente "Opfer" in der zweiten Runde. Die Steirer unterlagen am Mittwoch beim Tiroler Landesliga-Leader Reichenau aus Innsbruck nach Verlängerung verdient mit 1:2 (1:1,0:1).

Einzig Erkinger traf für die Gäste, die ihre Chance aber auch im "Nachsitzen" nicht nutzen konnten.

Sechste Pleite in Folge

Das Bundesliga-Schlusslicht ist damit das zweite Oberhaus-Team, das im Pokal die Segel streichen musste.

In der ersten Runde hatte es bereits Wiener Neustadt erwischt, das Rapids Amateuren mit 0:1 unterlag.

Für Kapfenberg war es die sechste Pflichtspiel-Niederlage en suite.

Bärenstarker Hörtnagl

In den ersten fünf Minuten schoss Kapfenberg den an diesem Abend bärenstarken Reichenau-Goalie Hörtnagl warm.

Dann legten die Hausherren vor 500 Zuschauern aber den Respekt ab, kamen zu mehreren Möglichkeiten und gingen durch Kostner in der 39. Minute in Führung.

Doch Fortuna war den "Falken" vorerst hold.

Zwar fand man kaum Chancen vor, rettete sich dank des späten Ausgleichs durch Stefan Erkinger (75.) aber in die Verlängerung.

Dort allerdings schlug in der 96. Minute Radi zu, der damit die Überraschung gegen eine planlos agierende Gregoritsch-Elf perfekt machte.

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