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Titelverteidiger Ried mit Mühe im Cup weiter

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Der Bundesliga-Überraschungs-Aufsteiger Admira hat seinen Erfolgslauf auch im österreichischen Cup fortgesetzt.

Die Südstädter zogen am Dienstag dank eines 1:0-Auswärtserfolgs gegen Parndorf ins Achtelfinale ein und bekommen dort unter anderem Gesellschaft von Vorjahresfinalist Austria Lustenau (7:0 bei Union Innsbruck), LASK (5:0 bei den Austria Amateuren), Grödig (2:0 in Dornbirn) und Blau-Weiß Linz (2:0 in St. Florian).

Gescheitert ist hingegen Erste-Liga-Spitzenreiter WAC/St. Andrä durch ein 2:4 im Hanappi-Stadion gegen die Rapid Amateure.

Parndorf-Tor aberkannt

Die Admira jedoch schaffte den Einzug in die Runde der letzten 16 freilich ohne zu glänzen.

In der ersten Hälfte vergaben Ouedraogo (11., 39.) und Hosiner (21.) gute Chancen für die Mannschaft von Dietmar Kühbauer, die allerdings in der 22. Minute auch Glück hatte, als ein Tor des Parndorf-Stürmers Markus wohl zu Unrecht wegen Abseits aberkannt wurde.

Schicker erzielt Goldtor

Für den entscheidenden Treffer sorgte Rene Schicker per Drehschuss nach Vorlage von Mevoungou in der 62. Minute.

Acht Minuten später hatte Benjamin Sulimani die Entscheidung auf dem Fuß, praktisch im Gegenzug traf Mauerhofer aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig.

Die abschließende Drangperiode des Ostliga-Meisters brachte nichts mehr ein.

WAC ausgeschieden

Parndorfs Liga-Kollegen von den Rapid Amateuren agierten erfolgreicher. Schaub (14., 76.), Dobras (39.) und Grozurek (61.) trafen beim überraschenden 4:2 über Erste-Liga-Tabellenführer WAC/St. Andrä. Treffer von Jacobo (51.) und Gotal (86.) waren für die enttäuschenden Kärntner zu wenig.

Der Nachwuchs des Rekordmeisters fügte damit seiner Abschlussliste nach dem Bundesligisten SC Wiener Neustadt (1:0 in der 1. Runde) den zweiten prominenten Namen hinzu. Die Partie hatte mit 15-minütiger Verspätung begonnen, weil sich der WAC-Buschauffeur verfahren hatte.

LASK souverän

Für die Amateure von Rapids Erzrivalen Austria gab es im Heimspiel gegen den LASK nichts zu holen. Kaufmann (19.), Freudenthaler (45.+5), Henrique (64.), Unverdorben (78.) und Kragl (86.) trafen für die überlegenen Linzer.

Beim ersten Tor der Gäste prallten Kaufmann und Amateure-Goalie Arnberger so unglücklich aufeinander, dass der Austrianer mit Verdacht auf Schienbeinbruch ausgetauscht werden musste.

Ried mit Mühe weiter

Titelverteidiger SV Ried hat nur mit Mühe den Aufstieg ins Cup-Achtelfinale geschafft. Die Innviertler setzten sich auswärts gegen den niederösterreichischen Landesligisten Götzendorf mit 3:2 durch, das entscheidende Tor erzielte Reifeltshammer erst in der 90. Minute.

Zeiner (3.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Guillem gelang fünf Minuten später per Strafstoß der Ausgleich. Die Führung der Rieder durch Zulj (69.) währte nur wenige Sekunden, ehe Rica für den Ausgleich sorgte. Zu diesem Zeitpunkt waren die aufopfernd kämpfenden Götzendorfer schon in Unterzahl, Schilling hatte in der 51. Minute Gelb-Rot gesehen.

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