"Grundsätzlich alles erledigt"

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Stefan Maierhofer wäre Schlusspunkt, oder?

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Noch ist der Transfer von Stefan Maierhofer zu Red Bull Salzburg nicht Gewissheit.

Glaubt man aber der sportlichen Führung, so ist die Verpflichtung des 2,02-Meter großen Mittelstürmers oder eines ähnlichen Spielertypen nur noch eine Frage von kurzer Dauer.

Womit bei Österreichs Fußball-Vizemeister die personellen Fragen des Sommers geklärt sein sollen.

"War schon im Vorjahr Thema"

"Grundsätzlich wäre mit diesem Transfer alles erledigt", sagte Salzburgs Sportdirektor Heinz Hochhauser vor dem Hinspiel im Europa-League-Play-off bei Omonia Nikosia.

"Maierhofer war ja schon im Vorjahr ein Thema, die Problematik war, einen Verein für Boghossian zu finden", spielte er auf den glücklosen Uruguayer an, der vor wenigen Tagen schließlich an Nacional Montevideo verliehen wurde.

Kommt auch Mittelfeldspieler?

Dass man auch auf der Position hinter dem Sturm suche, wollte der Oberösterreicher nicht verneinen.

"Ein offensiver Mittelfeldspieler schwebt noch im Hinterkopf, aber das hat keine Priorität, das sehe ich sehr gelassen", merkte Hochhauser dazu an.

Maierhofer jedenfalls, für den eine Ablösesumme von kolportierten 1,5 Millionen Euro fällig ist, wäre dann der einzige Salzburger Transfer in diesem Sommer, für den man an den abgebenden Klub Geld überweist.

Chance für Jefferson und Alex

Mit den Defensivkräften Petri Pasanen, Rasmus Lindgren und Chema Anton sowie Stürmer Leonardo wurden bisher vier neue Kräfte geholt.

Dazu kommen der zurückgekehrte Zweiergoalie Alexander Walke und die beiden Brasilianer Jefferson und Alex aus der brasilianischen Red-Bull-Filiale.

Letztere hatten bisher noch kaum Einsätze, sind aber auch "kein Risiko", wie Hochhauser betont.

"Sie sollen bis Weihnachten eine Chance bekommen, dann wird man weitersehen."

"Für die Brasilianer sehr wichtig"

Insgesamt tummeln sich nun fünf Brasilianer bei Salzburg, für Hochhauser kein Problem.

"Bei Donzek ist die gesamte Offensivabteilung aus Brasilien", meinte der 64-Jährige.

"Gerade bei den Brasilianern ist das wichtig, die fühlen sich dann wohl", erklärte er.

Dennoch gebe es Grenzen. "Natürlich können es nicht 50 Prozent sein. Man muss schon auf die Ausgewogenheit schauen."

Kein Duell mit Leipzig

"Unser Ziel ist es, jedes Jahr einen Spieler aus den Akademien zu uns zu bringen", erklärte Hochhauser, der selbst einmal im Jahr in Brasilien beziehungsweise Ghana nach dem Rechten sieht.

Ein internes Rennen um Akademie-Spieler zwischen Salzburg und dem Schwestern-Verein in Leipzig gibt es derzeit - noch - nicht.

In der vierten deutschen Leistungsstufe sind Nicht-EU-Ausländer nicht spielberechtigt.

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