Das spricht für und gegen die Capitals

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Am Donnerstag (19:30 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) startet die EBEL in ihre neue Saison!

Vorab hat sich LAOLA1-Scout Bernd Freimüller über alle zwölf Teams seine Gedanken gemacht und das in einem nigelnagelneuen Format: Was denkt der Optimist vor der Saison? Was denkt der Pessimist? Und was wird passieren?

Die Saisonvorschau für die Vienna Capitals:

 

Der OPTIMIST denkt:

  • Coach Serge Aubin bringt seine Wünsche (elf Legionäre als Vereinsrekord) an Präsident Schmid subtiler vor als sein oft aufbrausender Vorgänger Jim Boni, sodass das interne Klima wieder auf Normaltemperatur zurückgeht und Verletzungen durch Nachverpflichtungen kompensiert werden dürfen.

  • Aubins ruhige Art als „Players‘ Coach“ kommt im Team gut an und wird ihm von diesem über eine ganze Saison zurückgezahlt.

  • J.-P. Lamoureux beweist auch am heißen Goaliepflaster in Wien, dass er der beste und konstanteste Torhüter der Liga ist.

  • Mit Lamoureux im Kasten genügen drei Tore oft zum Sieg und die sollten im Caps-Lineup meist zu finden sein.

  • Jamie Fraser beweist, dass die schwächere letzte Saison nur ein Ausrutscher nach unten war.

  • Collin Bowman bringt sowohl seine harten Wrister als auch Slapper durch den Verkehr und kommt auf eine zweistellige Trefferzahl.

  • Ryan McKiernan bringt seinen aus Villach gewohnten Kampfgeist mit und schätzt sein Offensivpotential realistisch ein, sodass er sich als einer der besten EBEL-Defender etabliert.

  • Aaron Brocklehurst, Philippe Lakos, Tyler Cuma und Patrick Peter spielen ihre Rollen trocken runter und machen die Caps-Defensive wieder zu einer der dichtesten der Liga.

  • Taylor Vause und Jerry Pollastrone bilden wie in der ersten Saisonhälfte in Bozen ein tolles Duo, vor allem Vause wird zum Publikumsliebling in Kagran.

  • Kelsey Tessier beweist, dass er mehr als nur ein Penalty-Killing- und Breakaway-Spezialist ist und bedankt sich für Aubins Vertrauen in einer offensiveren Rolle mit dementsprechenden Scorerzahlen und der Ligaspitze in Shorthandern.

  • Riley Holzapfel zeigt, dass er genügend Offensive für eine Toprolle mitbringt und wird zu einem der besseren Zwei-Weg-Spieler in der EBEL. In seine Karriere zieht auch endlich Konstanz ein.

  • Jon Ferland hält die Abwärtsbewegung in seiner Karriere auf und beweist, dass der Zweijahres-Vertrag des letzten Sommers kein Fehler war.

  • Rafael Rotter scheut Schüsse nicht mehr wie der Teufel das Weihwasser und die Gegner können sich dadurch nicht mehr damit begnügen, die Passwege zuzustellen.

  • Mario Fischer, Andreas Nödl und vor allem der unterschätzte MacGregor Sharp beweisen, dass sie mehr als nur EBEL-Rollenspieler sein können.

  • Die Youngsters kommen zu regelmäßiger Eiszeit und belohnen Aubin mit guten Leistungen für sein Vertrauen - vor allem Ali Wukovits und Felix Maxa spielen sich in der EBEL fest.

 

 

Der PESSIMIST denkt:

  • Lamoreux geht die tägliche Trainingsarbeit mit Villachs Goalie-Guru Markus Kerschbaumer mehr ab als erwartet – er spielt sehr gut, aber nicht immer überragend.

  • Serge Aubin geht nach Schwierigkeiten zu sehr in sich und bekommt das Team wie letzte Saison in Hamburg nicht mehr auf Kurs.

  • Der leichtfertig verschuldete Abgang von Troy Milam wirkt sich schwerwiegend aus, Bowmans kann sein Spiel tempomäßig nicht von ECHL- auf EBEL-Niveau anheben.

  • Brocklehurst, Cuma, Lakos und Peter sind in der EBEL nicht mehr als Kandidaten für das dritte Paar, zumindest ein Top-Vier-Mann fehlt im Kader.

  • Vause und Pollastrone werden von der Konkurrenz bald als Toplinie identifiziert und vor allem Vause muss sich in den Ecken mit den stärksten gegnerischen Defendern herumschlagen – nicht immer mit Erfolg.

  • Holzapfel stellt sich die Sinnfrage, warum er sich für die EBEL und nicht für die SHL oder DEL entschieden hat. Er und Tessier bleiben hinter den offensiven Erwartungen zurück.

  • Überhaupt mangelt es im Kader an Abschlussspielern, die Geduld der Fans wird bei vielen knappen Heimspielen wie in den Vorjahren auf die Probe gestellt. Bei den in Wien oft auftretenden Verletzungen zeigt sich, dass der Kader in der Offensive weniger tief besetzt ist als in den Vorsaisonen.

     

 

Und DAS wird passieren:

  • Wie in den letzten Saisonen sollte eine Top-6-Platzierung kein Problem darstellen. Wenn alle Spieler im Offensivbereich wie erwartet performen und von Verletzungen verschont bleiben, sollte ein Top-4-Rang schon alleine wegen Lamoureux zur Konstante werden.

 


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