Auslöser ist die angebliche Party-Nacht, die der Bayern-Profi nach der Niederlage des ÖFB-Teams in Serbien verbracht haben soll. Bereits zuvor schoss Jeanee nach der Pleite gegen Alaba und forderte ihn auf, entweder linker Verteidiger zu spielen oder "ham nach München" zu gehen.
Kein Beweis für Party - trotzdem Beschimpfungen
Jeannees Aussagen schießen klar über das Ziel hinaus. Noch dazu, da niemand weiß, ob der 24-Jährige tatsächlich Party gemacht hat oder einfach Abends in einem Restaurant gegessen hat.
Einziges Indiz ist ein serbischer Zeitungsartikel und ein Foto mit dem serbischen Nachwuchskicker Nemanja Radonjic. Es ist jedoch nicht bestätigt, dass Alaba tatsächlich in einem Nachtclub war.
In seiner Kolumne geht Jeannee darauf ein: "Selbst wenn das tatsächlich nichts weiter war als ein harmloses Selfie mit zwei serbischen Nachwuchskickern: Ein lachender, lockerer und gelöster Nachtlokal-Alaba in den sozialen Netzwerken nach sooo einem Spiel ist ein Unding, ein Schlag ins Gesicht der Fans."
Vergleich mit Prohaska
Er bringt zudem Herbert Prohaska ins Spiel, der angab, es zu seiner Zeit leichter gehabt zu haben, da es keine Handys oder Internet gab und er sich so einige Fotos erspart hätte. "Wenn ich das richtig interpretiere, war er als Spieler auch kein 'Engerl'. Nur: Darwischt ham s'eahm halt nie."
Zum Abschluss legt er nochmals nach: "Keine Handys, kein Netz. Das ist der - saudumme - Unterschied."
Unsere Redakteure nehmen David Alaba in Schutz: