Salzburg auf der Mission 3-3

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Bundesliga-Tabellenführer Red Bull Salzburg will am Mittwoch den nächsten Schritt Richtung Triple-Double setzen.

Im Cup-Halbfinale empfängt der Titelverteidiger am Mittwoch (20:30 Uhr) die Austria und kann in diesem Bewerb den 17. Sieg in Folge einfahren. „Wir wollen zum dritten Mal in Folge ins Cup-Finale einziehen“, so Trainer Oscar Garcia, für den es das erste wäre.

Salzburg könnte als erster Klub in der österreichischen Fußball-Geschichte drei Mal hintereinander Meisterschaft und Cup gewinnen.

 Sorianos Austria-“Fluch“

Kapitän Jonatan Soriano bleibt allerdings in der Gegenwart: „Daran zu denken, ist zu früh. Wir müssen erst einmal die Austria schlagen. Wir müssen sie respektieren und gegen sie spielen.“

Der Führende in beiden Torschützenlisten (Meisterschaft und Cup) erinnert sich gerne an das Cup-Finale 2015 zurück, als Salzburg nach Verlängerung mit 2:0 gewann. Soriano traf zur Führung.

„Das war ein toller Moment, aber das ist vorbei, es herrscht eine andere Situation. Die Austria ist immer ein schwieriger Gegner und es ist auch eine große Chance für sie“, so der 30-Jährige, der gegen kein Team in Österreich seltener getroffen hat als gegen die Violetten – nur drei Mal.



Garcia rechnet mit Kayode und Venuto

Sein Landsmann weiß, dass die Veilchen trotz fünf siegloser Spiele (drei Niederlagen in Folge) den Gastgebern Schmerzen bereiten können: „Ich schaue nicht auf Statistiken. Wir schauen, wie wir ihnen und sie uns weh tun könnten. Das ist eine K.O.-Runde, eine Aktion kann alles entscheiden.“

Der Katalane weiter: „Ich erwarte mir ein schwieriges Spiel, sie waren in dieser Meisterschaft auch schon Erster und haben gute Spieler, die zuletzt nicht von Beginn an gespielt haben.“

Damit spricht Garcia die schnellen Kayode und Venuto an, die beim 0:1 im Derby als Joker kamen.

Hinsichtlich seiner Aufstellung gibt sich der RBS-Coach dieses Mal überaus geheimnisvoll: „Es werden die spielen, die ich für adäquat halte, und die auf der Bank sein, die uns helfen können.“

Yasin Pehlivan spielt jedenfalls nicht, die Auseinandersetzung vom Samstag hatte für ihn Folgen.

Die Zukunft des 27-Jährigen ist noch offen, schließlich muss Salzburg eine Option ziehen, damit sich der Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Das ist zumindest noch nicht offiziell gemacht worden.

Bei Martin Hinteregger, der im Winter leihweise zu Gladbach wechselte, deutet indes vieles darauf hin, dass die Deutschen die Kaufoption (für neun Millionen Euro Ablöse) nicht ziehen werden.

„Das hat mir niemand vom Verein gesagt, ich denke, das ist ein Thema, über das wir im Sommer sprechen werden. Ich arbeite mit den Spielern, die jetzt hier sind“, so Garcia.

Soriano, der wie Hinteregger im vergangenen Herbst seinen Unmut äußerte, meint auf eine mögliche Rückkehr angesprochen: „Er ist ein sehr guter Spieler, aber nicht meine Entscheidung.“

Der Spanier lobt nach seinem Siegestreffer gegen Ried die Salzburger Defensive: „Es ist meine Aufgabe, zu treffen. Aber wir spielen aktuell auch hinten sehr gut. Wir sind eine Mannschaft.“

Die auf der Mission 3-3 ist, dem ersten Triple-Double in der Geschichte des heimischen Kicks.

 

Bernhard Kastler

 


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