Zettel an der Haustür: "Bitte bleib!"

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Laut Marko Arnautovic honorieren die Fans von Stoke City seine Vertragsverlängerung bis Sommer 2020:

"Ich denke, sie sind ganz glücklich, dass ich geblieben bin. Als ich im Sommer in England war, habe ich ein paar Tage erlebt, an denen Fans vor meiner Haustür waren und Zettel geschrieben haben: 'Bitte bleib!' Das war für mich eine überragende Aktion. Die Beziehung zu den Fans, zum ganzen Verein und zu den Spielern ist überragend, deswegen habe ich entschieden, dass ich bleibe."

"Natürlich war es auch eine Herzenssache"

Ob der Entschluss, Stoke City trotz eines konkreten Angebots von Everton die Treue zu halten, eher eine Kopf- oder eine Herzens-Angelegenheit gewesen sei?

"Ich sehe etwas in dieser Mannschaft, sie wird sich noch weiterentwickeln. Natürlich wollen wir jedes Jahr immer höher rauf", nennt der 27-Jährige vor allem sportliche Motive, fügt jedoch hinzu:

"Aber natürlich ist es auch eine Herzenssache, weil mir dieser Klub und diese Mannschaft am Herzen liegen. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass sich dieses Team entwickeln wird."

"I like the challenge"

Konkrete Ziele in diesem Entwicklungsprozess möchte Arnautovic nicht nennen, meint jedoch: "In den drei Jahren, die ich dort bin, waren wir immer unter den Top 10 - und Top 10 in England feiern die da drüben. Zuvor hat Stoke das noch nie drei Mal hintereinander geschafft, und wir haben von Jahr zu Jahr Klubrekorde an Punkten aufgestellt. Wir haben uns jetzt wieder etwas vorgenommen, was wir schaffen wollen."

Noch befindet man sich nicht am richtigen Weg, diese Vorhaben in die Tat umzusetzen, denn der Saison-Start ging mit einem Remis in Middlesbrough beziehungsweise Niederlagen gegen Manchester City und bei Everton daneben.

"Der Start war natürlich nicht berauschend, wobei wir nicht das einfachste Programm hatten. Ich denke, dass wir sicher wieder zu Erfolgen kommen werden. Es wird jedoch nicht einfacher, denn nächste Woche haben wir Tottenham zu Hause. Aber: I like the challenge!"

Ende der Transferperiode als Vorteil

Einen Vorteil sieht der ÖFB-Kicker darin, dass das Transferfenster nun geschlossen hat. Stoke war im Finish der Übertrittszeit durchaus aktiv und lotste mit Wilfried Bony und Bruno Martins Indy namhafte Spieler zum Klub.

"Davor war es nicht einfach, weil keiner richtig wusste: Geht man weg? Bleibt man? Kommen neue Spieler? Wer kommt? Das ist in der Transferzeit natürlich immer ein Thema, und die Trainer können auch nicht zu 100 Prozent arbeiten. Aber jetzt ist alles fertig. Alle Klubs sind jetzt glücklich, jetzt kann man voll arbeiten", erläutert Arnautovic.


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