Nuhiu auf Ajax-Wunschliste?

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Das wäre eine Transfersensation: Atdhe Nuhiu soll laut "elfvoetbal" im Radar von Ajax Amsterdam stehen.

Der ÖFB-Legionär steht derzeit bei Sheffield Wednesday unter Vertrag und erzielte für den Championship-Klub in 140 Spielen 24 Tore.

Ajax ist nach dem Abgang von Arek Milik für 32 Millionen Euro zu Napoli dringend auf der Suche nach einem erfahrenen Mittelstürmer. Auch Werder Bremen und der Hamburger SV sollen am Ex-Rapidler interessiert sein.

Ajax im Zugzwang

Der Kader von Ajax Amsterdam ist derzeit auf der zentralen Angriffsposition dünn und vor allem jung besetzt.

Der kolumbianische Stürmer Mateo Cassierra (Deportivo Cali) braucht noch Eingewöhnungszeit, der ebenfalls 19-jährige Kasper Dolberg wechselte erst im Sommer ins A-Team. Mit Richairo Zivkovic, letzte Saison zeitweise an Willem II verliehen, wird inoffiziell nicht mehr geplant.

15 Stürmer auf watchlist

Deshalb soll die sportliche Führung rund um Sportdirektor Marc Overmars eine Liste mit 15 Stürmern erstellt haben, die das Anforderungsprofil erfüllen. Dazu soll auch Nuhiu zählen.

Der 1,96m-Mann wechselte im Sommer 2013 von Rapid ablösefrei zu Sheffield Wednesday. Zuvor sammelte er bereits bei der türkischen Leihstation Eskisehirspor für ein Jahr Auslands-Erfahrung.

Im Jänner verlängerte Nuhiu seinen Vertrag bei Sheffield bis 2018 und verpasste im Juni hauchdünn den Aufstieg in die Premier League. Am Sonntag wurde er beim 1:0-Auftakterfolg gegen PL-Absteiger Aston Villa in der 67. Minute eingewechselt.

Namhafte Konkurrenz

Stürmernamen geistern bereits seit mehreren Wochen durch Amsterdam. Bei Ex-Ajax-Akteuer Klaas-Jan Huntelaar blitzte man ab, er verlängerte lieber bei Schalke.

Zuletzt war auch Mario Balotelli im Gespräch. Das italienische Enfant terrible soll aber nur bei der Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League interessiert sein. Dafür müssten die Niederländer im Playoff den russischen Klub FK Rostov ausschalten.

Am Sonntag startete das Team von Neo-Coach Peter Bosz mit einem 3:1 bei Sparta Rotterdam in die Eredivisie.

In der 3. CL-Quali-Runde schaffte man den Aufstieg gegen PAOK Saloniki:

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