Srdjan Spiridonovic äußert Transfer-Wunsch

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Seit Wochen brodelt die Gerüchteküche: Verlässt Srdjan Spiridonovic die Admira?

Im LAOLA1-Interview äußert sich der 22-Jährige erstmals zu den Spekulationen und verrät: "Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, zu gehen."

Ein Transfer innerhalb Österreichs reize ihn nicht, das Ausland ist das klar ausgegebene Ziel. Sein Vertrag bei den Südstädtern läuft noch bis 2018, dennoch scheint ein Abgang nur noch eine Frage der Zeit zu sein. "Es gab schon einige Gespräche mit verschiedenen Klubs", so "Speedy".

Mit seinem möglichen Transfer hat sein Fehlen im Europa-League-Rückspiel der Niederösterreicher bei Kapaz (Mittwoch, 18 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) nichts zu tun. Warum er für die Partie ausfällt, es für die Admira in Aserbaidschan leichter wird, woran ein Wechsel noch scheitern könnte, und was er unfair findet, verrät Srdjan Spiridonovic im LAOLA1-Interview:

LAOLA1: Am Mittwoch steigt das EL-Rückspiel in Kapaz. Kribbelt es schon?

Srdjan Spiridonovic: Leider nicht, weil ich nicht mitfliegen konnte. Ich bin angeschlagen und will nichts riskieren. Eine leichte Zerrung im Oberschenkel macht mir zu schaffen. Es ist besser, das ganz ausheilen zu lassen und nichts zu riskieren. Die Ausgangslage ist sehr gut, deshalb haben wir beschlossen, dass ich nicht mitkomme und lieber noch ein paar Tage regeneriere.

LAOLA1: Stichwort Ausgangslage: Nach dem starken Auftritt im Hinspiel wäre alles andere als ein Aufstieg eine Enttäuschung, oder?

Spiridonovic: Auf jeden Fall. Der Aufstieg ist jetzt eigentlich Pflicht.


Unsere Redakteure verraten, wer die nächsten Spieler sind, die von der Admira den Schritt zu einem Top-Klub schaffen könnten:
(Interview wird unterhalb des Videos fortgeführt)


LAOLA1: Ist Kapaz zu Hause stärker einzuschätzen?

Spiridonovic: Ich denke nicht. Ich glaube sogar, dass es diesmal leichter für uns wird. Bei uns zu Hause waren sie sehr defensiv eingestellt und haben fast gar nichts nach vorne versucht, jetzt müssen sie etwas probieren und nach vorne spielen. Das sollte es für uns einfacher machen, weil wir mehr Räume finden sollten.

LAOLA1: In den letzten zwei Spielen bist du von der Bank gekommen. Wie geht es dir mit dieser Rolle?

Spiridonovic: Das ist kein Problem für mich. Der Trainer hat taktisch ein paar Veränderungen vorgenommen, das ist völlig okay. Ich denke, das ist nicht auf Dauer. Ich gebe weiterhin Gas und will mich wieder für die Startformation empfehlen.

LAOLA1: Es gab immer wieder Wechsel-Spekulationen um deine Person. Könnte es sein, dass du dadurch abgelenkt bist?

Spiridonovic: Nein, das glaube ich nicht. Seit es diese Gerüchte gibt, habe ich ja nicht so viel gespielt (lacht). Deshalb kann man jetzt nicht sagen, dass ich abgelenkt bin. So lange ich bei der Admira bin, werde ich für diesen Verein hundert Prozent geben.

LAOLA1: Das klingt nicht gerade wie ein Treueschwur. Wie steht es wirklich um deine Wechsel-Absichten?

Spiridonovic: Gerüchte hin oder her - es ist schon schön, dass man vom Interesse anderer Klubs hört. Nach so einer tollen Saison ist das eine coole Sache. Mal schauen, was die Zukunft bringt, das Transferfenster ist noch lange offen.

LAOLA1: Im Winter hast du im Gespräch mit uns deinen Wunsch geäußert, wieder einmal im Ausland spielen zu wollen. Fühlst du dich jetzt schon bereit dafür?

Spiridonovic: Auf jeden Fall! Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, zu gehen. Es gab schon einige Gespräche mit verschiedenen Klubs. Es war aber noch nichts dabei, wovon ich zu hundert Prozent überzeugt war und wo ich mir sicher gewesen wäre.

LAOLA1: Hast du irgendeine Vorliebe, in welche Liga oder Region es gehen sollte?

Spiridonovic: Nicht wirklich. Wenn es möglich ist, dann natürlich in eine europäische Top-Liga. Ansonsten muss man einfach schauen, ob es mich reizt und wie das Gesamtpaket aussieht.

"Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, zu gehen. Es gab schon einige Gespräche mit verschiedenen Klubs. Es war aber noch nichts dabei, wovon ich zu hundert Prozent überzeugt war und wo ich mir sicher gewesen wäre."

Spiridonovic über Auslands-Transfer

LAOLA1: Du bist bereit für einen Wechsel, die Admira hat bereits gesagt, sie wird dir keine Steine in den Weg legen - woran könnte es dann überhaupt noch scheitern?

Spiridonovic: An der Admira wird ein Transfer nicht scheitern, das glaube ich einfach nicht. Es könnte eher so sein, dass kein Angebot kommt, das mich wirklich überzeugt. Sollte nichts kommen, was meinen Vorstellungen entspricht, werde ich weiterhin für die Admira Vollgas geben. Damit hätte ich kein Problem. Ich habe eine starke Saison in der Bundesliga gespielt - wenn es nicht zu einem Wechsel kommt, will ich die Leistungen noch einmal toppen.

LAOLA1: Könntest du dir auch einen Wechsel innerhalb Österreichs zu einem größeren Klub vorstellen?

Spiridonovic: Das reizt mich nicht wirklich, muss ich ehrlich zugeben. Mein Ziel war es immer, im Ausland Fuß zu fassen. In Italien hat es nicht geklappt - das heißt aber nicht, dass die Welt untergeht. Ich würde gerne wieder einen neuen Versuch starten.

LAOLA1: Innerhalb Österreichs sollen viele Vereine vor einer Verpflichtung zurückschrecken, weil du als "schwieriger Charakter" giltst. Verstehst du die Sorgen mancher Klubs?

Spiridonovic: Ich finde das unfair. Bei der Austria gab es damals mit Trainer Nenad Bjelica ein paar Komplikationen, darauf will ich aber nicht näher eingehen. Man hat dann nicht gerecht gehandelt, zu einem Streit gehören immer mindestens zwei - ich wurde aber als einziger abgestempelt. Es ist nicht okay, dass dieser Ruf immer mitgeschleppt wird. Viele Vereine fühlen sich eingeschüchtert oder haben Angst, überhaupt in Österreich. Wenn man meinen Namen hört, denken viele gleich "Bad Boy", "der ist schlimm", oder sonstwas. Das ist einfach nicht fair. Ich habe die ganze letzte Saison gezeigt, welche Leistungen ich bringen kann. Nicht einmal habe ich irgendetwas schlechtes in den Medien gelesen, es gab keinen einzigen negativen Vorfall. Trotzdem wird immer wieder von früher gesprochen. Damit muss ich scheinbar leben, ich kann daran nichts ändern.

LAOLA1: Wirst du irgendwann auspacken, was damals bei der Austria vorgefallen ist?

Spiridonovic: Darüber habe ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht. Die meisten, die mich besser kennen und jene, die damals bei der Austria waren, wissen ganz genau Bescheid. Dass ich auspacke und genau beschreibe, was passiert ist, finde ich nicht notwendig.

 

Das Gespräch führte Matthias Nemetz



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