Spiridonovic: "Ich will wieder ins Ausland“

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Es war ein Frühjahrs-Auftakt nach Maß für Srdjan Spiridonovic.

Natürlich weniger vom Ergebnis beim 1:2 seiner Admira gegen Red Bull Salzburg als mehr von seinem persönlichen Erfolgserlebnis: erstes Pflichtspiel im neuen Jahr und gleich sehenswert getroffen.

„Ich wollte dort anknüpfen, wo ich im letzten Jahr aufgehört habe“, erklärt der 22-Jährige, der die Herbstsaison mit vier Scorerpunkten in den letzten fünf Partien beendete, bei LAOLA1.



Lust auf mehr

Überhaupt machte der Auftakt trotz knapper Niederlage Lust auf mehr, die Admira unterstrich gleich zu Beginn, dass der Sensations-Herbst kein Zufall war und will im Frühjahr oben dran bleiben.

„Wir haben gleich gesehen, dass wir gegen den Ersten mithalten können und sind guter Dinge.“

Das ist auch der Offensivspieler, was seine Entwicklung bei der Admira angeht. „Speedy“, wie der wieselflinke Wiener genannt wird, ist seit Ende August beim Team aus Mödling.

„Ich fühle mich wirklich sehr wohl hier und habe mir einiges für das Frühjahr vorgenommen. Ich erwarte von mir noch mehr, habe mir die Latte höher gesetzt. Ich will einfach mehr Tore und Assists machen“, so Spiridonovic, der aktuell bei drei Saisontreffern und zwei Torvorlagen hält.

Mit seinem Treffer gegen Salzburg ging es bereits in die richtige Richtung. „Ich will einfach meiner Mannschaft mit meinen individuellen Fähigkeiten helfen und so selbst zu Chancen kommen.“



Lehrreiches Abenteuer

Spiridonovic, der bei Rapid fußballerisch groß wurde und mit 15 zum Erzrivalen Austria wechselte, verbrachte die Vorsaison in Italien bei Vicenza Calcio und Messina – kam insgesamt auf 15 Partien.

„Ich bin alleine nach Italien gegangen, habe die Sprache nicht verstanden und so war es schwierig. Ich hatte mich zwar dann eingelebt, aber dann kam es zu einem Trainer-Wechsel und ich wollte anderswo wieder Fuß fassen. Das ist mir bei der Admira gelungen“, so der Ex-Serie-B-Legionär.

Mitnehmen konnte Spiridonovic, der am Mittwoch mit der Admira im Cup-Viertelfinale bei Rapid gastiert (18 Uhr, LIVE im LAOLA1-Ticker),  dennoch etwas.

„Ich bin menschlich auf jeden Fall gereift und habe auch eine andere Kultur über einen längeren Zeitraum kennengelernt. Vielleicht war es sportlich weniger positiv, dafür menschlich.“



Von der fußballerisch enttäuschenden Zeit lässt sich der frühere Nachwuchs-Teamspieler auch nicht abschrecken: „Ich will auf jeden Fall wieder ins Ausland. Vielleicht aber wohin, wo es wirklich passt und nicht gleich der Trainer gewechselt wird. Aber alles Schritt für Schritt, einer nach dem anderen.“

Dafür muss sich die universell einsetzbare Angriffskraft („Links vorne ist mir am liebsten“) in diesem Frühjahr auch noch mehr in Szene setzen. Der Anfang ist mit dem ersten Treffer aber gemacht.

 

Bernhard Kastler

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