Hinteregger schließt Wechsel nicht aus

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Angesprochen auf seinen Status quo bei Red Bull Salzburg schließt Martin Hinteregger einen Wechsel nicht aus.

„Ich bin jetzt da, ob ich am 1. September auch noch da sein werde, wird man dann sehen. Ihr wisst, wie schnell es im Fußball gehen kann", sagt der 23-Jährige, der im Frühjahr an Gladbach verliehen und vom Auslands-Engagement in Deutschland angetan war.

"Natürlich will man irgendwann mal wieder zurück, wo man schon war. Ob das heuer, in zwei oder drei Jahren ist, wird sich zeigen."

Sein fünfter CL-Anlauf mit RBS

Nach dem Aufstieg ins CL-Playoff machte Hinteregger das, was er immer schon in Salzburg tat: Dinge schonungslos ansprechen.

„Heute war Partizani Tirana sicher ebenbürtig, aber nicht weil sie eine Top-Mannschaft sind, sondern weil wir es nicht gut genug gemacht haben, sie unter Druck zu setzen", so der Innenverteidiger, der es folglich gleich noch einmal auf den Punkt brachte. „Es wird immer schwieriger, gegen die sogenannten kleinen Gegner zu spielen, aber wichtig ist einfach, dass wir die Hürde gepackt haben.“

Zum fünften Mal schickt sich der Kärntner bereits an, mit Salzburg in die Champions League zu gelangen. Kurz nach Abpfiff, als die möglichen Playoff-Gegner noch gar nicht alle feststanden, wurde Hinteregger auch über präferierte Kontrahenten befragt.  

„Auch wenn es keine einfachen Gegner mehr gibt, ist vom Kopf her ein Underdog vielleicht etwas angenehmer, als wenn man beispielsweise vor weiß ich nicht wie vielen "Verrückten" in Warschau gegen Legia spielen würde", hofft der Teamspieler eher auf ein Team wie Dundalk aus Irland.

Legia Warschau kann es mittlerweile ohnehin nicht mehr werden, sondern neben dem irischen Meister auch noch Dinamo Zagreb (CRO), Ludogorets Razgrad (BUL), FC Kopenhagen (DEN) oder Hapoel Beer Sheva (ISR).

Triftige Gründe für Verbleib

Sollte Salzburg im neunten Anlauf endlich Champions League spielen, würde Hinteregger natürlich bleiben. Auch weil ein anderer Grund mitspielt. 

„Der Trainer ist immer ein Grund, zu bleiben oder zu gehen. Wenn man sich mit einem Trainer gut versteht, dann ist man sicher sehr positiv, dass man da bleibt. Das ist der Fall", macht Hinteregger keinen Hehl aus seiner Sympathie für Oscar Garcia.

„Er ist ein super ruhiger, sympathischer Trainer, der weiß, was er will. Und er ist menschlich top, das ist das Allerwichtigste. Er kennt sich aus und kann bzw. wird mich defensiv auf die nächste Ebene bringen und da vertraue ich ihm zu 100 Prozent, was er mir mitgibt. Ich lerne unter Oscar Garcia besser zu verteidigen, das ist wichtig und das taugt mir.“

Die besten Bilder vom CL-Duell RB Salzburg gegen Partizani Tirana

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Mit dessen Vorgänger Peter Zeidler konnte Hinteregger bekanntlich weniger, das verhält sich nun ganz anders. So wie Hinteregger seit diesem Sommer eine andere Defensive in Salzburg vorfindet. "Sie ist anders und sicher stabiler, wenn man nicht nur offensiv verteidigt und versucht, durch Ballgewinne Chancen zu kreieren, so wie es davor war. Jetzt schauen wir, dass wir hinten richtig gut stehen und das tun wir auch."

Neue Verteidigung, neues Glück

Da befindet sich der EM-Teilnehmer ("Wenn man Ronaldo einmal erlebt hat, schreckt einen nichts mehr") allerdings auch aktuell im Lernprozess.

"Ich muss das sicher wieder etwas lernen, weil ich drei, vier Jahre das andere System gespielt habe. Für das Nationalteam ist das aber sicher auch gut, weil wir dort ähnlich spielen.“

Und was ist nun genau anders, außer, dass die Verteidigung deutlich tiefer steht?

„Wir wollen sicher nicht zu weit hinten stehen, aber wir gehen einfach nie das Risiko ein, hinten eins gegen eins spielen zu müssen oder in Unterzahl zu sein. Wir wollen immer in Überzahl sein und dass jemand absichert. Das ist dem Trainer ganz wichtig und das versuchen wir, umzusetzen.“

"Wir haben letztes Jahr etwas Harakiri gespielt, wollten jede Partie gewinnen, was wir jetzt auch wollen. Nur agieren wir nun hinten bedachter."

Das ist definitiv anders im Vergleich zum Vorjahr, als man etwa in Malmö 0:3 und in Brest gegen Dinamo Minsk 0:2 verlor. „Wir haben letztes Jahr etwas Harakiri gespielt, wollten jede Partie gewinnen, was wir jetzt auch wollen. Nur agieren wir nun hinten bedachter.“

Im fünften Anlauf könnte nun die Defensive der Schlüssel zur CL-Premiere sein: „Wir haben jetzt die vier Spiele nie überragend gespielt, nie wirklich gut, aber wir haben sie alle zu Null gewonnen. Das heißt, wir sind auf die Defensive konzentriert und das ist international einfach wichtig. Das hat man ja auch bei der Europameisterschaft gesehen. Das ist leider für den Fußball-Fan nicht schön, weil es international auch immer mehr wird, aber es geht am Ende darum, die Spiele und Duelle zu gewinnen.“

Und für ihn geht es darum, endlich mit Salzburg in die Champions League zu gelangen. Dann wäre sein Abgang zumindest in diesem Sommer kein Thema mehr.



Adi Hütter schafft das Wunder von Bern:


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