Salzburg sauer auf den Schiedsrichter

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Nach dem 0:1 gegen Sturm zeigt sich RB Salzburg über Schiedsrichter Julian Weinberger verärgert.

"Ich habe zwei Fouls gemacht und dafür habe ich zwei Mal Gelb bekommen. Ob beide so schlimm waren, um ausgeschlossen zu werden, entscheide nicht ich, sondern der Schiedsrichter. Ich kann es aber nicht ganz nachvollziehen", so Konrad Laimer, der wie Josip Radosevic des Feldes verwiesen wurde. 

"Es war keine Linie drin. Das ist für mich das Wichtigste bei einem Schiedsrichter", so GM Jochen Sauer.

Ärger mit Weinberger

Weinberger, der erst vor neun Tagen nach dem Linzer Derby in die Schlagzellen geriet, zeigte Salzburg nicht nur zwei Mal Rot, sondern verwies neben Salzburgs Co-Trainer Ruben Martinez auch Coach Oscar Garcia auf die Tribüne, nachdem dieser einen Freistoßpfiff pro Salzburg hämisch beklatschte.

Der Katalane meinte nach dem Spiel: „Ich versuche immer den Gegner zu analysieren, ich versuche immer ihren Plan zu analysieren und ich versuche immer einen Plan vorzubereiten, wie wir gegen diesen Gegner spielen wollen. Aber ich kann mich nicht auf den Schiedsrichter vorbereiten."

Mehr wollte der Spanier über Weinberger, der beim Abgang von der Tribüne wüst beschimpft wurde und auch von Salzburgern einiges zu hören bekam, nicht sagen.

„Wir wissen, dass er weiter Spiele von uns leiten wird und sonst kann es der Mannschaft schaden. Daher bevorzuge ich einfach abzuwarten, wie er die restliche Meisterschaft pfeifen wird.“

Ungerecht behandelt?

Salzburg störten weniger die Ausschlüsse, die für sie noch nachvollziehbarer waren, mehr fühlten sie sich benachteiligt gegenüber dem Leader.

„Das eine waren Fouls und wenn er das so sieht, sind das eben diese Karten, ganz klar. Aber es gab dann viele Szenen auf der anderen Seite, die nicht so konsequent geahndet wurden", sagte Sauer.

„Mir springt einer auch mit dem gestreckten Bein rein, als ich schießen will. Da war es nicht einmal ein Foul. Wanderson haben sie auch immer wieder umgehauen, da war auch nichts. Bei uns wurde es bestraft", schilderte Laimer.

Sturm sah es anders

Auf Seiten von Sturm Graz sah man es naturgemäß entspannter.

„Es war eine schwierige Partie für den Schiedsrichter. Aber wenn man sich die Szenen im Detail ansieht, ist er, glaube ich, in vielen Situationen richtig gelegen", meinte Sturms Geschäftsführer Sport Günter Kreissl.

Franco Foda über die Härte im Schlager: "Es war ein normales Spiel mit viel Intensität, es war glaube ich nicht, dass es überhart war, sondern so wie es sich gehört, wenn Tabellenführer auf den Verfolger trifft."

Spielentscheidend war der Schiedsrichter aber auch für Salzburg nur bedingt. Laimer: "Wir müssen einfach auch die Chancen machen, das ist ganz entscheidend.“


Weinberger, der erst vor neun Tagen beim Linzer Derby in die Schlagzeilen geriet, 


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