Kayode über FAK-Status: „50:50, dass ich bleibe"

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Gute Nachrichten für die Wiener Austria. Larry Kayode ist nach seiner endgültig überstandenen Virus-Erkrankung am Mittwoch ins Mannschaft-Training eingestiegen.

Doch es gibt es auch schlechte Nachrichten: Der 23-jährige Stürmer liebäugelt weiterhin mit einem Abgang aus Wien-Favoriten.

„Ich würde sagen, derzeit sieht es 50:50 aus, dass ich bleibe“, erklärt der Nigerianer bei LAOLA1. Anfang Juni wurde Kayode mit Schalke 04, VfL Wolfsburg und Stoke City in Verbindung gebracht.

Der pfeilschnelle Angreifer bestätigt: „Das stimmt. Es gibt Interesse. Deswegen warte ich jetzt auf meinen Manager, danach werde ich entscheiden, was das Beste für mich – für meine Familie – ist.“

„Es gibt Dinge, die geklärt gehören“

Ein Abschied ist mehr als vorstellbar, „denn als Sportler willst du immer den nächsten Schritt machen.“

Diesen Standpunkt möchte er der Vereinsführung in einem Gespräch mitteilen. „Es gibt Dinge, die geklärt gehören.“

Erst nach diesem Treffen könne er sagen, ob er bleibt, oder nicht.


13 Mal traf Kayode in der abgelaufenen Saison. Hier sein letzter Treffer:


Der 13-fache Saisontorschütze der abgelaufenen Saison versichert, dass ihn seine ungewisse Zukunft nicht beeinflusst und er sich voll auf das Hier und Jetzt konzentrieren kann: „Ich kann mich gut auf das Training fokussieren, kein Problem. Ich bin ja kein Kind mehr und habe genug Erfahrung im Fußballgeschäft.“

Nachdem er letzte Woche mit einem eigenen Trainingsprogramm startete, bekam er nach medizinischen und sportmotorischen Tests am Dienstag die Freigabe für das Mannschaftstraining.

Was passiert mit Friesenbichler?

Und laut eigenen Aussagen sei er 100 Prozent fit: „Mir geht es gut. Ich danke Gott, dass ich zurück bin. Ich habe letzte Woche mit dem Individual-Training beginnen können. Jetzt bin ich bereit, in die Vorbereitung einzusteigen und freue mich wahnsinnig, endlich mit den Kollegen trainieren zu dürfen.“

Bleibt eben nur die Frage, wie lange?

Dieselbe Frage stellt sich für Sturmkollege Kevin Friesenbichler – allerdings unter anderen Vorzeichen. Der Steirer hat bisher die komplette Vorbereitung der Veilchen absolviert, jedoch läuft der Leihvertag mit Benfica Lissabon am 1. Juli aus.

Stand jetzt ist, dass der 22-Jährige an diesem Tag in Portugal erscheinen muss. Doch das will er nicht: „Ich möchte unbedingt bei der Austria bleiben. Ob das passieren wird? Ich habe keine Ahnung“, wirkt der Angreifer etwas ratlos.

Zwei Angebote wurden abgelehnt

Zwei Angebote hat die Austria zuletzt für den U21-Teamspieler abgegeben. Eine Leih- und eine Kaufvariante. „Doch es ist jeweils eine negative Antwort zurückgekommen“, berichtet Franz Wohlfahrt im Telefonat mit LAOLA1.

Doch der Kärntner gibt nicht auf: „Wir stehen im intensiven Kontakt mit Benfica. Am Dienstag habe ich ein weiteres Mail geschickt, hoffentlich gibt es bald eine erfreuliche Antwort.“

Für den am Freitag 52 Jahre alt werdenden Ex-Internationalen hat Friesenbichler oberste Priorität. „Wir versuchen alles, was in unserer Macht steht. Wir können aber nur unter unseren Rahmenbedingungen etwas erreichen, können nicht zu allem Ja sagen.“

Da das letzte Wort bei den Portugiesen liegt, gesteht Wohlfahrt: „Wir planen auch den Worst Case, also dass Kevin nicht bleibt. Deswegen schauen wir uns parallel natürlich um.“

Mögliche Abgänge

Zumal auch hinter Kayode ein Fragzeichen steht, wobei der Sportdirektor berechtigt meint: „Larry sollte nicht vergessen, dass bei mir in der Lade ein Vertrag mit ihm liegt, der noch drei Jahre läuft.“

Zusatz: „Wenn er dennoch konzentriert im Training arbeitet, ist es in Ordnung, wenn sich der Spieler Gedanken über seine Zukunft macht. Aber es gibt Verträge, die eingehalten gehören. Ich möchte Larry nicht verlieren, weil er schwierig zu ersetzen wäre.“

Denn abgesehen von der Causa Friesenbichler hat die Austria ihr Einkaufsprogramm abgeschlossen. „Wenn die Geschichte mit Friese ein Happy End nimmt, werde ich nicht mehr aktiv.“

Abgänge seien hingegen noch vorgesehen. „Wir suchen noch für einige Spieler eine Lösung. Etwa für Stark, Casali, Stronati oder Ronivaldo. Da gibt es Gespräche mit anderen Vereinen.“

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