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Zandron zum Karriereende bei Eiskunstlauf-WM ausgeschieden

Bei den Frauen kam Olga Mikutina am Vortag zu Sturz.

Zandron zum Karriereende bei Eiskunstlauf-WM ausgeschieden Foto: © GEPA

US-Star Ilia Malinin hat sich bei den Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen zumindest einmal im Kurzprogramm für die Olympia-Enttäuschung rehabilitiert. Für Zandron lief es weniger gut.

War Malinin bei den Spielen in Mailand nach einer verpatzten Kür nur Achter geworden, ist er nun in Prag auf dem besten Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung. Der 21-Jährige kam am Donnerstag auf 111,29 Punkte und distanzierte damit den Franzosen Adam Siao Him Fa um 9,44 Zähler.

Zandron scheiterte als 30.

Für Maurizio Zandron kam als 30. von 36 das Aus. Für Österreichs Beitrag sind seine letzten Welttitelkämpfe damit vorbei, nur die Top 24 schafften den Aufstieg in die für Samstag (12.30 Uhr) angesetzte Kür.

Der 33-Jährige hatte mit Ende dieser Saison das Ende seiner Laufbahn angekündigt und wollte zur Musik "Earth Song" von Michael Jackson noch einmal sein Potenzial zeigen.

Von seinem vor vier Jahren fixierten WM-Bestwert war der gebürtige Südtiroler mit 67,82 Punkten aber mehr als 15 Zähler entfernt. Zandrons beste WM-Platzierung bleibt damit Rang 17 im Jahr 2022. Auf EM-Ebene war er 2023 Elfter.

Malinin überbot Kurzprogramm-Topmarke

Malinin stellte sein Programm im Vergleich zur Olympia-Darbietung um und fuhr gut damit. Der vierfache Axel kam erst später, auch die Kombination aus Vierfach-Lutz/Triple-Toeloop setzte der Titelträger der vergangenen beiden Jahre sicher.

Seine bisherige Kurzprogramm-Topmarke von der Vorjahres-WM überbot Malinin um 0,88 Punkte. Auch Siao Him Fa lief ausgezeichnet, hat seinerseits mehr als fünf Zähler Vorsprung auf den drittplatzierten Esten Aleksandr Selevko. Der kasachische Olympiasieger Mikhail Shaidorov war nicht nach Tschechien gereist.

Mikutina-Sturz wegen Applaus

Die Vorarlbergerin Olga Mikutina war am Vortag nach einer Darbietung mit Sturz im Frauen-Kurzprogramm auf Position 16 gekommen.

"Ich war sehr fokussiert, aber es war unglaublich viel Unterstützung vom Publikum da. Die Leute haben im Programm zu klatschen begonnen, das hat mich kurz aus dem Konzept gebracht. In diesem Moment war ich mehr bei den Menschen als bei mir selbst und dadurch ist der Fehler passiert", erklärte die 22-Jährige vor der Freitag-Kür (18.00 Uhr). An ihrer US-Uni hatte sie sich nach der Heimkehr von Olympia "wie ein Celebrity" behandelt gefühlt.

Am Donnerstag sind aus österreichischer Sicht noch Gabriella Izzo/Luc Maierhofer in der Kür der Paare im Einsatz (18.15). Das in Salzburg stationierte Gespann hat es am Mittwoch im Kurzprogramm unter 21 Paaren auf Rang 19 und damit in die für das Weiterkommen geforderten Top 20 geschafft.

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