"Ohne Deal gibt es keine Rennen"
Haupt-Streitpunkt ist ein privater Sponsoren-Deal Ledeckas mit Audi, während der tschechische Verband einen Deal mit Toyota abschloss - offenbar erst nach Ledeckas Unterschrift bei Audi. Auch um die Verteilung der Werbeflächen auf ihren Rennanzügen wird gestritten.
"Es ist eine unangenehme Situation für mich. Ich hoffe, meine Agentur klärt und löst das", erklärt Ledecka und weiß: "Ich bin in der schlechteren Position. Ohne Deal gibt es keine Rennen für mich!"
Für den Fall, dass es keine Einigung gibt, steht mittlerweile sogar ein Nationenwechsel im Raum. "Vielleicht sollte ich einfach jemand aus einem anderen Land heiraten", scherzt Ledecka zwei Monate vor dem Saisonstart. "Vielleicht sollte ich mir zwei Ehemänner suchen - einen aus Slowenien zum Snowboarden und einen aus Kanada zum Skifahren."
Ledecka in der WM-Zwickmühle
Sollte der Streit beigelegt werden, wovon auszugehen ist, wartet auf Ledecka bereits das nächste Problem. Im Februar 2019 stehen Weltmeisterschaften sowohl im Snowboard (Park City/USA) als auch im Ski (Are/Schweden) an.
Aufgrund von Überschneidungen im Programm ist ein Antreten bei beiden für Ledecka fast unmöglich. "Ich hoffe noch immer, sie ändern etwas am Programm", lautet ihre vage Hoffnung. "Ich würde gerne bei beiden dabeisein."