Snowboard-Weltcup: Karl/Ulbing siegen als Team

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Der Snowboard-Teambewerb in Bad Gastein bleibt fest in österreichischer Hand. Zum vierten Mal in Folge sichert sich ein rot-weiß-rotes Duo den Sieg beim Parallel-Slalom.

Nach der Paarung Sabine Schöffmann/Alexander Payer (Aus im Viertelfinale) im Vorjahr triumphiert heuer das Duo Daniela Ulbing und Benjamin Karl. Die Österreicher setzen sich im Finale gegen Nadya Ochner und Aaron March aus Italien durch.

Die Schweiz (Kummer/Caviezel) belegt vor Deutschland (Hofmeister/Baumeister) den 3. Rang.

Die 20-jährige Kärntnerin Ulbing (Bild) und der 33-jährige Niederösterreicher Karl siegten in Bad Gastein bereits im Jahr 2017.

Schöffmann/Payer landeten auf Platz 7, Riegler und Andreas Prommegger kamen auf den 9. Platz, Jemima Juritz und Lukas Mathies beendeten den Bewerb am Mittwochmittag auf dem 12. Rang.

"Dani ist ein Wettkampfschwein"

Im Endlauf patzte Ochner, wodurch Ulbing mit dem Penalty-Vorsprung von 1,7 Sekunden an den 33-Jährigen Karl übergab. Der verwaltete den Bonus gegen March geschickt. "Die Dani ist ein Wettkampfschwein", bedankte sich der Weltcupführende Karl auf seine Art bei seiner Teamkollegin. "Da kann man sich darauf verlassen, dass sie schnell und ohne Fehler den Kurs bewältigt." Die 20-jährige Ulbing war heilfroh, ihren Teil so gut erledigt zu haben: "Es war nicht leicht zu fahren."

Am knappsten war es für die späteren Sieger im Viertelfinale gegen die Schweizer Ladina Jenny/Nevin Galmarini gewesen. Die Vorjahressieger Schöffmann/Payer blieben in dieser Phase an Ochner/March hängen, nachdem sie im Achtelfinale nur 1/100 vor ihren russischen Gegnern Natalja Sobolowa/Andrej Sobolew gelegen waren. "Wir haben im wesentlichen gegeben, was drinnen war", resümierte Payer. "Der gelbe Kurs war vielleicht ein kleiner Vorteil." Dort fuhren Ulbing/Karl zum Sieg.

Am Vortag hatte es in den Einzel-Slaloms die Ränge drei durch Karl und Schöffmann sowie durch Riegler einen Sieg gegeben. Die 45-Jährige hatte im Teambewerb gleich zu Beginn ihres Achtelfinales einen Lapsus, Andreas Prommegger holte den Rückstand von 1,7 Sekunden bis auf 3/100 auf. "Ich bin hängengeblieben auf der Kante und es hat mich ausgedreht", erläuterte Riegler. Prommegger: "Ein paar Hundertstel sind wirklich sehr bitter." Er freute sich über seinen guten Lauf.

Juritz/Mathies hatten wie Schöffmann/Payer die Pre-Finals bestreiten müssen, nach erfolgreicher Bewältigung scheiterten sie im Achtelfinale um 0,9 Sekunden an Hofmeister/Baumeister.

Vor den Weltmeisterschaften ab 31. Jänner in Solitude/Utah stehen im Weltcup noch am Samstag nächster Woche ein Riesentorlauf in Rogla in Slowenien sowie eine Woche später Slalom-Einzel und -Teambewerb in Moskau auf dem Programm.

Textquelle: © LAOLA1.at

Snowboard: Gastein-Siegerin Riegler nicht bereit für Cut

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