WM: Physiotherapeuten und Serviceleute reisen ab
Als Beispiel führt Scheidl die WM in den USA an, bei der Physiotherapeuten und Serviceleute abgereist sind, noch bevor die Bewerbe der Freestyler begonnen haben.
Gasser fehlte bei der WM, abgesagt hat sie ihren Start wegen ihrer Knöchelverletzung jedoch erst einen Tag vor dem Abflug. Wäre das Aushängeschild am Start gewesen, hätte man laut Meinung des Steirers große Probleme gehabt:
"Unsere Olympiasiegerin und Weltmeisterin hätte 24 Stunden physiotherapeutische Betreuung benötigt. Alles, was wir bekommen haben, war die Telefonnummer eines Physiotherapeuten, der in Amerika lebt."
Richtige Nachwuchs-Förderung?
Neben Scheidl haben auch der Co-Trainer und der Nachwuchstrainer in Stams aufgehört. Der Coach beklagt zudem den Mangel an Nachwuchs hinter Gasser und Clemens Millauer - beide absolvierten keine ÖSV-geförderten Schulen.
"Das ist ein Grund, einmal zu hinterfragen, ob da die richtigen Leute die Entscheidungen treffen und ob das Fördersystem sinnvoll ist oder nicht."