Widhölzl blickt Tournee positiv entgegen
Um mehr Konstanz in die Leistungen zu bringen, hat die ÖSV-Crew vor Weihnachten zwei Tage auf dem Innsbrucker Bergisel Sprünge gesammelt. "Wir haben bei perfekten Bedingungen trainiert", erläuterte ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl.
"Es hat jedem gut getan, in Ruhe und ohne Startnummer ein paar Sprünge zu machen. Die Qualität war sehr gut, es war sehr bereichernd." Der Tiroler ist zuversichtlich: "Ich glaube, dass wir gut dastehen und es eine sehr spannende, offene Tournee wird."
Geiger: "Tournee schon lange auf meiner Agenda"
Einer der Favoriten ist jedenfalls der Weltcupführende Karl Geiger, 2020/21 Oberstdorf-Sieger und Tournee-Gesamtzweiter. Er fühle sich dem Druck, der auf ihm laste, gewachsen, sagte der Deutsche am Montag bei einem Medientermin.
"Die Tournee ist schon lange auf der Agenda von mir", betonte er. Der Tiroler DSV-Bundestrainer Stefan Horngacher ist zuversichtlich: "Wir haben eine gute Voraussetzung, da das Team geschlossen sehr, sehr gut ist. Und daraus hat sich Karl herausgearbeitet."
Mehr Nennungen als erster Anwärter auf den "Goldenen Adler" erhält Ryoyu Kobayashi. Der Gewinner dreier Saisonbewerbe meinte, die wichtigen Dinge derzeit gut umsetzen zu können, hob aber auch Geigers Vorzüge hervor: "Er hat nicht viele Fehler, ist wirklich stark." Tournee-Titelverteidiger ist allerdings Kamil Stoch. Für ihn lief es diesen Winter noch nicht besonders, das solle sich nun aber ändern. "Ich werde versuchen, eine neue Geschichte zu schreiben", gab sich der Pole optimistisch.