In Slowenien stehen insgesamt drei Bewerbe auf dem Programm.
Hayböck kämpft um Stockerlplatz
"Wir freuen uns alle riesig darauf, Skifliegen ist immer etwas Besonderes, vor allem in Planica", sagt Stefan Kraft, der sich "viele 200 m-Flüge, hoffentlich auch einige an die 240, vielleicht 250" vornimmt.
Für Hayböck geht es im Finish noch um Platz drei im Gesamt-Weltcup. Als Vierter liegt er 38 Zähler hinter dem Norweger Kenneth Gangnes. "Kampflos geschlagen gebe ich mich auf keinen Fall. Ich bin zwar Realist und weiß, dass der Kenneth bis jetzt beim Skifliegen immer ein bisschen besser war als ich. Aber ich weiß auch, dass ich in Planica letztes Jahr sehr gut geflogen bin und dass das die Flugschanze ist, die mir am meisten taugt und liegt."
Kasai-Jubiläum verschoben
Cheftrainer Heinz Kuttin kann freilich keine gute Wochenendbilanz ziehen. "Es war gestern kein guter Tag für uns. Das war sehr unglücklich und heute war es natürlich unmöglich. So war es leider wieder ein langes Warten. Jetzt erholen wir uns und fassen noch einmal allen Mut", verspricht der Kärntner. "Wir werden schauen, ob wir noch auf das Stockerl springen im Gesamt-Weltcup und natürlich auch im Skiflug-Weltcup."
In Planica könnte es dann auch zum unglaublichen Jubiläum von Noriaki Kasai kommen, der Skiflug-Weltmeister von 1992 hält aktuell bei 499 Weltcup-Springen, beim Weltcupfinale soll der 500er fallen.