Test-Wirrwarr: Kramer reist aus Rasnov ab

Test-Wirrwarr: Kramer reist aus Rasnov ab Foto: © GEPA
 

Marita Kramer, Österreichs aktuell beste Skispringerin, erlebt eine WM-Generalprobe zum Vergessen.

Nachdem die Salzburgerin am ersten Bewerb in Rumänien am Donnerstag aufgrund eines ungültigen Corona-Tests nicht teilnehmen konnte und dadurch die Führung im Gesamtweltcup abgeben musste, darf sie auch im zweiten Bewerb am Freitag nicht an den Start gehen.

Obwohl Kramer am Donnerstag einen, vom Organisationskomitee durchgeführten, negativen PCR-Test über das Covid-19-Virus abgegeben hat, erhält sie von den rumänischen Gesundheitsbehörden keine Startfreigabe, wie der ÖSV mitteilt.

Wie im Nachhinein bekannt wird, bekam Kramer zuvor ein positives PCR-Test-Ergebnis in Rumänien ausgestellt, das nun nach mehreren negativen Antigen-Tests sowie dem neuesten, negativen PCR-Test vom Donnerstag, berichtigt werden konnte.

Weiters wurde ein FIS-Funktionär nach der Ankunft in Rumänien ebenfalls positiv auf das Covid-Virus getestet. Auch bei ihm folgten mehrere negative Antigen-Tests, die am Donnerstag durch den neuesten, negativen PCR-Test bestätigt wurden.

Kramer wird Rumänien am Freitag verlassen und nach Österreich zurückkehren, um sich auf die bevorstehende WM in Oberstdorf (ab 23.2.) vorzubereiten. Nur mit Einsatz des ÖSV, des Weltverbands (FIS), örtlicher Behörden und der Veranstalter konnte gar eine mehrtägige Quarantäne Kramers verhindert werden.

Kramers Chance auf den Gesamtweltcupsieg ist nun nur noch gering. Mit neun Punkten Vorsprung als Leaderin zur letzten Weltcup-Station vor der WM angereist, ist sie nun 151 Punkte hinter Kriznar nur noch Vierte. Lediglich vier Weltcupbewerbe stehen noch auf dem Programm.

ÖSV-Chefcoach Harald Rodlauer urteilt, dass es traurig und für Kramer bitter sei, dass ihr durch einen offensichtlich fehlerhaften Test die Chance auf den Gesamtsieg so gut wie genommen worden sei: "Wir werden sie wieder aufbauen und für die WM bestmöglich einstellen, dann auch in den verbliebenen Weltcup-Bewerben wieder voll angreifen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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