Sorgen um Embacher vor Kugel-Finale in Planica
Der ÖSV-Jungstar startet herausragend ins Weltcup-Finale in Slowenien. Nach seinem Qualifikationssprung machen ihm aber Schmerzen zu schaffen.
Stephan Embacher geht nach seinem ersten Weltcup-Sieg in Vikersund als Führender der Skiflug-Wertung in den Saisonabschluss in Planica.
In Slowenien stellt der ÖSV-Jungstar sein Selbstvertrauen gleich unter Beweis, gewinnt den einzigen Trainings-Durchgang und landet in der Qualifikation knapp hinter den Lokalmatadoren Anze Lanisek und Domen Prevc auf Rang drei.
Nach seinem Flug auf 230 Meter herrschen allerdings Sorgen um den 20-Jährigen. Der Tiroler greift sich nach der Landung an die linke Hüfte, hat im Auslauf sichtlich mit Schmerzen zu kämpfen.
"Es ist sauunnötig"
"Eigentlich muss ich mich so über mich selber ärgern. Der Sprung war nicht schlecht, aber dann ist er mir unten zusammengebrochen, weil ich zu viel mit der Hüfte gearbeitet habe. So was passiert halt manchmal, aber es ist sauunnötig", sagt Embacher im ORF-Interview.
Er habe aktuell Schmerzen in der Hüfte bzw. Leistengegend, gibt sich mit Blick auf den ersten Wettkampf am Freitag (15:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) aber zuversichtlich: "Ich kann unseren Physio überstrapazieren, dann geht das wieder."
Für den dreimaligen Junioren-Weltmeister geht es in Planica um die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Skiflug-Weltcups. Diesen führt der Super-Team-Olympiasieger mit 260 Punkten vor Prevc (245) an.
Nach dem Teambewerb am Samstag (9:45 Uhr im LIVE-Ticker >>>) steht am Sonntag (10:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) der letzte Einzel-Bewerb der Saison an.