Nizhny Tagil war in den vergangenen Jahren ein guter Boden für die ÖSV-Skispringer. 2017 gelang Stefan Kraft mit einem dritten Platz der Sprung aufs Podest, 2015 landete Hayböck sogar noch ein Treppchen höher.
Zu den großen Favoriten zählen die Österreicher am kommenden Wochenende allerdings nicht. Abgesehen vom Teambewerb beim Auftakt in Wisla (POL) vor zwei Wochen schaffte einzig Stefan Kraft zuletzt in Ruka (FIN) ein Top-10-Resultat. Die Vorgabe von Cheftrainer Felder bleibt also klar: Weiter Sprung für Sprung an die Spitze herankämpfen.
"Stefan Kraft hat in Ruka bei manchen Sprüngen gezeigt, dass er in der Lage ist, ganz vorne mitzuspringen. Auch Gregor Schlierenzauer hat mit seinem zwölften Platz gezeigt, was er draufhat. Wir haben immer gesagt, dass die Umstellung Zeit brauchen wird. Wir haben im Sommer an fundamentalen Sprungelementen gearbeitet und man sieht, dass die Mannschaft noch nicht stabil ist. Wir geben uns damit nicht zufrieden, müssen aber geduldig bleiben. In Russland werden wir die nächsten Schritte setzen und ich hoffe, dass es weiter vorwärts geht", so Felder.