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DSV-Springer in der Krise - Horngacher angezählt?

Das DSV-Team hat bei der diesjährigen Vierschanzentournee die nächste Enttäuschung erlebt. DSV-Sportchef Horst Hüttel schlägt Alarm.

DSV-Springer in der Krise - Horngacher angezählt? Foto: © GEPA

Der DSV hat ein Nachwuchsproblem im Skispringen. Es mangelt an talentierten Nachwuchsspringen, die das Zeug dazu haben, im Weltcup vorne mitzuspringen. Das wurde auch bei der diesjährigen Vierschanzentournee wieder offensichtlich.

"Das beschäftigt uns enorm, das kann uns nicht zufriedenstellen, definitv", so Sportchef Horst Hüttel. Das wäre aber nicht das einzige Problem, so Hüttel, der die Probleme bei den DSV-Adlern als "vielschichtig" bezeichnet.

Auch Andreas Wellinger und Karl Geiger können die Erwartungen in diesem Weltcup-Winter bislang nicht erfüllen. "Wenn die Form nicht passt, kann man in den zehn Tagen bei der Tournee ganz schwer den Hebel umlegen", konstatiert der 57-jährige Deutsche.

Rückendeckung für Horngacher: "Erreichen die Sportler noch"

Auch wenn die Ergebnisse bislang nicht zufriedenstellend sind, hält Hüttel an Teamchef Stefan Horngacher und seinem Team fest: "Sie erreichen die Sportler noch. Es kommt nur nicht der Output heraus, den man sich wünscht. Dann ist es nicht einfach und mühsam."

Dem Österreicher seien in den letzten Jahren "immer gute Dinge eingefallen, um ein hohes Niveau bei den Höhepunkten anzubieten. Das wird die Challenge sein in den nächsten zwei, drei Wochen", so der 57-jährige Sportfunktionär.

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