Siebenhofer verpasst Bronze - Holdener holt Gold

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Was für ein Pech! Um gerade einmal 0,04 Sekunden verpasst Ramona Siebenhofer bei der Ski-WM in Are in der Damen-Kombination ihre erste Medaille bei einem Großereignis.

Die Steirerin landet mit 0,49 Rückstand auf Siegerin Wendy Holdener auf Rang vier. Die Schweizerin darf sich über eine erfolgreiche Titelverteidigung und damit ihr zweites WM-Gold ihrer Karriere freuen.

Die Slowakin Petra Vlhova (+0,03) und die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,45) komplettieren das Podest.

Österreich bleibt damit erstmals seit der WM 1989 in Vail (USA) in einer Damen-Kombination ohne WM-Medaille.

Franziska Gritsch wird Achte (+1,69), Christina Ager landet auf Rang 17 (+4,19). Die Abfahrts-Siebente Ricarda Haaser scheidet im Slalom aus.

Ergebnis der Damen-Kombination>>>>

Die Stimmen zum Rennen:

Ramona Siebenhofer (Vierte): "Was soll ich sagen? Ich bin jetzt auch noch sehr enttäuscht. Ich hab in der Abfahrt in der Linie was probiert, das hat nicht so funktioniert, sonst wäre der Abstand vielleicht größer gewesen. Vier Hundertstel, das tut weh. Es ist sicherlich der Zugang, das Positive für die nächsten Rennen mitzunehmen, aber die negativen Emotionen muss man jetzt auch einmal zulassen, das gehört im Sport dazu. Wenn ich in den letzten Jahren etwas gelernt habe, dann verlieren, und ich schlage am Sonntag zu."

Wendy Holdener (Schweiz/Gold): "Ich wusste selbst nicht, wo ich stehe. Ich bin schon besser Slalom gefahren. Es war schwierig, das geile Gefühl, das ich im Kopf hatte, abzurufen. Ich habe im Ziel zuerst auf die Reaktion des Publikums gewartet, erst kam nichts, dann hat alles getobt – da wusste ich, das kann grün sein. Wenn ich gut drauf bin, kann ich meine Leistung abrufen. Für mich ist es natürlich perfekt, denn ich habe noch Bewerbe vor mir."

Petra Vlhova (Slowakei/Silber): "Ich bin zufrieden mit heute, aber das war so knapp, deswegen bin ich auch ein wenig traurig. Es ist meine erste Medaille, also bin ich am Ende doch glücklich. Es war nicht so schwierig im Slalom, der Kurs war perfekt, um darauf Skizufahren. Ich kann aber schon besser Slalom fahren, ich habe einige Fehler gemacht. Aber ich bin am Podium, also ist es am Ende ein perfekter Tag."

Ragnhild Mowinckel (Norwegen/Bronze): "Unglaublich, ich freue mich so. Das ist Wahnsinn. Ich habe mir das erträumt. Es war ein sehr schneller Slalom, das ist ein bisschen schwierig, aber ich habe mein Bestes geben. Ramona ist so gut gefahren, es war sehr knapp, aber diesmal waren die Hundertstel auf meiner Seite. Aber sie macht immer einen tollen Job, besonders in den Speed-Rennen."

Medaillenspiegel der Ski-WM>>>

Textquelle: © LAOLA1.at

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