Mayer legt Frust-Schläfchen ein

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Während Vincent Kriechmayr über seine WM-Silbermedaille im Super-G jubelt, regiert bei Matthias Mayer der Frust.

Der Olympiasieger lag bis zur zweiten Zwischenzeit auf Goldkurs, sprang nach Zwischenbestzeit aber an einem Tor vorbei.

"Es zipft mich brutal an", sagt ein sichtlich geknickter Mayer direkt nach dem Rennen. "Ich gehe jetzt mal rüber in mein Zimmer, leg meine Sachen ruhig ins Eck und mache ein Mittagsschlaferl. Mal schauen, was ich danach darüber denke, aber ich werde mich wahrscheinlich noch immer ärgern. Schreien ist auch immer gut. Kurz, nicht zu lange, aber ein bisserl."

Der Kärntner weiß: "Es wäre sicherlich alles drinnen gewesen."

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"Es hätte heute alles gepasst. Ich habe schon beim zweiten Tor gemerkt, dass die Abstimmung passt, ich gut am Ski stehe und einen guten Speed habe", erklärt Mayer.

"Ich habe es hergeschenkt"

Seinen Ausfall beschreibt er wie folgt: "Ich bin ein bisschen zu direkt reingefahren. Ich habe vorher im Fernsehen gesehen, dass alle eigentlich zu rund sind. Das sind halt Tore, die man nicht sieht und wo man nur mit dem Gefühl hinfährt. Vielleicht habe ich Ausfahrt Steilhang ein bisschen mehr Speed gehabt und es ist deswegen passiert. Es ist sich leider nicht ausgegangen. Ich habe es wieder hergeschenkt, muss ich sagen."

"Den Frust in die Abfahrt einbauen"

Auch Hannes Reichelt analysiert enttäuscht: "In der Traverse bin ich ein bisschen zu tief geworden, danach wollte ich alles riskieren. Es (das Aus) war eher die Folgeerscheinung von oben, dass ich mehr riskiert habe, als möglich gewesen ist."

Der Salzburger hofft nun, in der Abfahrt nicht in die ÖSV-interne Quali zu müssen. "Es heißt, den Frust mitnehmen und in die Abfahrt einbauen."

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