Olympiasieger Svindal denkt an Rücktritt

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Are ist für Aksel Lund Svindal ein besonderer Ort.

2006 feierte der Norweger dort seinen ersten Abfahrts-Sieg, im Jahr darauf holte er an der gleichen Stelle WM-Gold in Abfahrt und Riesentorlauf. An diesem Wochenende kämpft Svindal in Schweden gegen Beat Feuz um Abfahrts-Kristall. 2019 findet in Are wieder eine Ski-WM statt, ob mit oder ohne Svindal, ist fraglich.

Der Abfahrts-Olympiasieger befasst sich mit dem Thema Karriereende. "Ich bin jetzt 35, in diesem Alter stellt sich die Frage nach dem Rücktritt automatisch", wird Svindal im "Blick" zitiert.

Svindals Knie macht wieder Probleme

"Meinem Knie geht es zurzeit nicht wirklich gut. Ich werde im Frühling alles daran setzen, damit es wieder besser wird. Die Ärzte machen mir aber aufgrund des stark lädierten Knorpels wenig Hoffnung", erklärt der zweifache Gesamtweltcup-Sieger.

Svindal hat in den vergangenen Jahren eine Verletzungs-Odyssee hinter sich. Zuletzt riss er sich bei seinem Sturz in Kitzbühel vor zwei Jahren das Kreuzband und den Meniskus, zwei Operationen waren die Folge.

In dieser Saison feierte der 35-Jährige ein mehr als gelungenes Comeback im Weltcup mit zwei Siegen in der Abfahrt sowie seinem Triumph bei den Olympischen Spielen. In Kitzbühel jubelte Svindal über den Sieg im Super-G, jener in der Abfahrt fehlt ihm allerdings noch in seiner Karriere - und wäre ein Grund, diese noch zu verlängen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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