Liensberger erlebte wirkliches Märchen
Slalom-Ass Feller bedauert den Ausfall von Wengen und Kitzbühel und ist offenbar der Meinung, dass man in Flachau und danach auch in Chamonix auf relativ einfachen Hängen fahren würde.
"Leicht oder nicht leicht. Zagreb ist auch nicht schwierig und Adelboden bis auf fünf oder sechs Tore auch nicht wirklich", kontert am Abend Mitter, der vor seinem Engagement bei den ÖSV-Damen zehn Jahre als erfolgreicher Herrencoach in Norwegen tätig gewesen war.
"Ich hätte Märchenwiese ganz anders interpretiert", reagiert Liensberger auf den Feller-Sager gelassen. Sie habe gerade in Flachau schon viele Märchen geschrieben, vom Weltcup-Debüt, ihrem ersten Podestplatz trotz Erkrankung bis zum zweiten Platz zuletzt am Dienstag. "Es war wirklich ein Märchen, Zweite zu werden."
Flachau für "Buben" neu
Für Liensberger ist jeder Weltcuphang speziell, so auch Flachau. "Weil es ein tolles Flutlichtrennen ist und man auf dem mittelsteilen Hang richtig pushen muss. "Für die Buben ist er neu, eine Abwechslung. Ich bin schon neugierig, wie sie sich dort zurechtfinden."
Und eines wollte die Vorarlbergerin wegen Covid-19 auch nochmals festgehalten wissen. "In dieser besonderen Saison muss man sich auf vieles gefasst machen. Wir sollten froh und dankbar sein, dass wir überhaupt Rennen fahren können."