Steht Marcel Hirscher beim Skiweltcup-Auftakt 2026 in Sölden (25. Oktober) am Start?
Noch hat sich der 37-jährige Salzburger nicht in die Karten blicken lassen, welchen Zeitpunkt er für sein Comeback anstrebt.
Womöglich wird dies auch davon abhängen, ob Hirscher in der kommenden Saison wieder eine Weltcup-Wildcard erhält, die ihm eine Startnummer gleich nach den Top-30 garantiert.
Allerdings machten im Mai Berichte die Runde, wonach Hirscher die Wildcard entzogen werde >>>
Der niederländische Skiverband soll deshalb bereits mit der FIS im Austausch stehen und für eine Wildcard für seinen Athleten kämpfen (Alle Infos >>>).
Hilft Meissnitzer?
Zuspruch aus dem FIS-Lager gibt es auch von Alexandra Meissnitzer. Die Ski-Gesamtweltcupsiegerin aus dem Jahr 1999 ist seit Kurzem "Director of Strategy and Public Affairs" der FIS.
Zu ihren Aufgaben zählt auch, den Wintersport grundlegend zu modernisieren. Im Interview mit den "Salzburger Nachrichten" machte sie deutlich, dass es ihr Ziel sei, die Sportler und Sportlerinnen noch besser zu vermarkten.
Große Namen helfen da natürlich. Und Marcel Hirscher ist so einer. Im selben Interview spricht sie sich daher klar für eine Wildcard für den achtfachen Ski-Gesamtweltcupsieger aus.
Hirscher soll "Privileg einer Wildcard haben"
"Dass Lindsey Vonn eine Wildcard bekommen hat, war ein Segen für den Skisport. Sie hat damit inspiriert, mit 40 Jahren nach vielen Verletzungen die Nummer eins zu sein. Logisch bin ich dann auch froh, wenn Marcel Hirscher wieder Rennen fährt", so Meissnitzer.
"Er (Anm. Hirscher) hat als Ausnahmeathlet dem Sport so viel gegeben, dass er jetzt das Privileg einer Wildcard haben soll", legt sich Meissnitzer fest.
Hirscher machte bereits bei seinem Comeback 2024 von einer Wildcard Gebrauch, als er in Sölden, Levi und Gurgl bei drei Weltcup-Rennen am Start stand, sich kurz darauf jedoch einen Kreuzbandriss zuzog. Seither wartete er noch mit einem Comeback.