Kriechmayr: "Körperliche Belastung ist nicht das Thema"
Laut Mayer sind vier Rennen - je zwei Abfahrten und Super-G - in vier Tagen durchaus "ein zaches Programm". Wobei die Akkus vergleichsweise voll sein dürften, nachdem man sich die Kräfte für zwei Fahrten in Lake Louise ja gespart hat.
"Die körperliche Belastung ist nicht das Thema, weil es eher eine kürzere Abfahrt ist und ein kürzerer Super-G", sagte Kriechmayr.
Der Oberösterreicher freut sich speziell auf die Rückkehr in die USA, wo es im Vorjahr wie in Kanada pandemiebedingt keine Rennen gegeben hatte.
"Es ist auch eine sehr schnelle Strecke, aber ein ganz anderer Charakter. Sehr steiler Steilhang, weite Sprünge im Normalfall, das haben wir da nicht gehabt", erklärte der Doppel-Weltmeister von Cortina d'Ampezzo.
"Für mich ist es eine der schönsten Abfahrten, aber um da vorne mitzufahren, braucht es wieder sehr viel Engagement und Risiko von oben bis unten."
Franz: "Team wirklich stark"
Der Charakter der Piste Birds of Prey sei ein anderer, "auf das muss man sich einstellen", verkündete auch Mayer. Im Gegensatz zu Franz und Kriechmayr, der 2017 mit dem Super-G dort sein erstes Weltcup-Rennen gewann, fehlt ihm Beaver Creek noch auf der Habenseite.
Franz holte im Jahr darauf den Super-G. Es wäre keine Sensation, wenn heuer bei dem einen oder anderen ein weiterer Sieg dazukäme, denn Lake Louise "war eine Bestätigung, dass einfach das Team wirklich stark ist", sagte Franz. "Es tut schon sehr gut, auch jedem Einzelnen. Da fällt alles ein bisschen leichter."
Man könne sich auf Beaver Creek freuen, meinte Männer-Rennsportchef Andreas Puelacher. "Wir können mit breiter Brust dorthin gehen. Wir können selbstbewusst sein, wir können überzeugt Ski fahren. Das sind schon Attribute, die uns bei den nächsten Rennen helfen werden."
Beim Veranstalter in Lake Louise ortete der Tiroler Aufholbedarf in Sachen Professionalität: "Da haben wir zum Beispiel Rutscher gehabt, das waren Kinder. Dass Kinder den Schnee nicht rausbringen, ist auch klar."
Am Sonntag hätten angesichts der Schneemengen aber auch viele Leute nichts genützt, fügte Puelacher hinzu.