Anna Veith rast zu ihrem 15. Weltcup-Sieg

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Was für eine Sensation! Anna Veith ist zurück und feiert beim 2. Super-G in Val d'Isere binnen 24 Stunden ihren 15. Weltcupsieg.

Der erste Erfolg als "Frau Veith" gelingt der 28-jährigen Salzburgerin exakt 1001 Tage nach ihrem bislang letzten Sieg beim Weltcupfinale in Meribel im März 2015 im Riesentorlauf.

Veith holt ihren 3. Super-G-Erfolg mit 0,48 Sekunden vor Tina Weirather (LIE). Dritte wird Sofia Goggia (ITA/+0,51).

US-Vortages-Siegerin Lindsey Vonn (Knieschmerzen) verzichtet auf einen Start.

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"Das ist mein schönster Sieg", jubelt die Gesamtweltcup-Siegerin von 2014 und 2015.

"Das ist ein sehr emotioneller Moment. Ich möchte allen Leuten danken, die an mich geglaubt und mit mir gearbeitet haben", erklärt Veith im Zielraum unter Tränen und meint weiter: "Ich habe gewusst, dass so ein Comeback-Erfolg in mir steckt. Ich hatte zuletzt schwierige Rennen. Heute hat alles gepasst."

Starkes ÖSV-Ergebnis

Hinter Veith fahren vier weitere ÖSV-Damen in die Top-12. Weltmeisterin Nicole Schmidhofer wird vor Ramona Siebenhofer Achte, Cornelia Hütter und Stephanie Brunner landen ex aequo auf Rang zwölf.

Stephanie Venier belegt Rang 20, Ricarda Haaser sammelt als 26. ebenfalls Weltcup-Punkte.

Cornelia Hütter wäre auch am Sonntag bereit gewesen für einen Podestplatz. Die Steirerin hatte am Samstag durch einen Schnitzer zwei Tore vor Schluss vermutlich sogar den Sieg weggeworfen, diesmal verbaute sie sich einen Spitzenplatz mit einem schweren Fehler vor dem Mittelteil. Bei der zweiten Zwischenzeit war Hütter nur vier Hundertstel hinter Veith gelegen.

Wut verspüre sie keine, auch nicht wegen ihres Patzers vom Vortag, betonte Hütter dennoch. "Ich weiß, dass ich schnell bin. Nur bring' ich's halt zur Zeit nicht runter. Jetzt heißt es cool bleiben, trainieren und im neuen Jahr wieder angreifen", hat sich die 25-Jährige vorgenommen.

Auch Hütter ist diesen Winter von einer schweren Knieverletzung zurückgekehrt und nach einem Skiwechsel (Head) nun Markenkollegin von Veith. Zuletzt war ihr mit dem Abfahrtssieg in Lake Louise ebenfalls ein großer Comeback-Sieg gelungen.

Der Vorfall vom Samstag in Frankreich wäre beinahe ins Auge gegangen. "Ich habe die Torstange voll auf den Oberschenkel und das Knie drauf gekriegt und spüre das natürlich", gestand Hütter. "Aber es hätte weit schlimmer ausgehen können. Wichtig ist, dass das Knie noch dran ist. Schwarzmalen bringt nichts."

Textquelle: © LAOLA1.at

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