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Lienz ist bereit für den Damen-Weltcup
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Am Samstag und Sonntag sind Tages-Skigäste auf dem Hochstein in Lienz in den Genuss gekommen, ein paar Schwünge auf der Weltcupstrecke Hochstein zu ziehen und so quasi als Rutscher in Aktion zu sein. Die Piste ist für die Weltcuprennen der Frauen am Dienstag (Riesentorlauf) und Mittwoch (Slalom) bereit.
Dank kalter Tage rund um Nikolo wurde genug Kunstschnee produziert, um am 13. Dezember mit den Einfräs-Arbeiten mithilfe von zwei Windengeräten zu beginnen. "Es ist dann ein bisserl wärmer geworden, was gut ist, denn dann bindet das Ganze besser. Dann haben wir die Piste ruhen lassen und am 19. Dezember die Präparierung mit dem Sprühbalken begonnen. Da es minus 15 Grad hatte, hat das sehr gut gewirkt", erzählte Rennleiter Stefan Mutschlechner.
Erst am Christtag sperrte das Skigebiet auf, und mit den Publikumsfahrten und der Bewegung auf dem Hang entwickelte sich die Piste weiter. "Es waren nicht sehr viele Skifahrer, aber uns hat das sehr geholfen. Nicht eisig, sehr griffig", beurteilte Mutschlechner die Auflage. Er war am Stefanitag gemeinsam mit FIS-Technik-Renndirektor Markus Mayr auf Besichtigungsfahrt. Mayr ersetzt in Lienz Chef-Renndirektor Peter Gerdol, der nach den Weltcup-Rennen in Courchevel positiv auf das Coronavirus getestet worden war und sich in Quarantäne befindet.
"Aus heutiger Sicht werden wir für den Riesentorlauf eine super Piste und gutes Wetter haben. Beim Slalom könnte es leicht regnen, aber mit den Basisarbeiten, die wir gemacht haben, machen der Piste Wetterkapriolen jetzt nicht mehr viel aus." Ab Montag ist die Strecke, auf der vier Kilometer Sicherheitsnetze verbaut wurden, gesperrt. Während der Rennen sind 170 Personen entlang der Piste im Einsatz, nicht zugelassen sind aufgrund der Covid-19-Maßnahmen Zuschauer.
2019 wurden beide Rennen von der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin gewonnen.