Anna Veith auf der Suche nach dem Limit

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Rang 26 im Super-G von St. Moritz, zwei verpasste zweite Durchgänge in den Riesentorläufen von Killington und Courchevel - das Comeback von Anna Veith bringt der 30-Jährigen noch nicht die gewünschten Ergebnisse.

Vor den Heimrennen in Lienz (RTL am Samstag ab 10:15 im LIVE-Ticker) gibt sich die zweifache Gesamtweltcup-Siegerin im Interview mit den "Salzburger Nachrichten" aber nicht zu besorgt und verständnisvoll, dass die Resultate nach einem Comeback auf sich warten lassen: "Im Rennen fehlt mir im Moment noch die eigene Überzeugung, wieder voll ans Limit gehen zu können, und wenn man das nicht macht, dann reicht es einfach nicht aus."

Im Training wäre der dritte oder vierte Lauf jener, der passen würde - "aber im Rennen gibt es nur eine Chance und der erste Lauf muss sitzen".

Der Kampf mit den Gedanken

Ein Comeback, auch nach einer vermeintlich leichteren Verletzung, sei ein Prozess und das sei zu akzeptieren. Die kurzen Zeitabstände zwischen ihren Verletzungen würden die Situation für Veith besonders machen, durch die im Vergleich mit anderen Athletinnen die Trainings der letzten Jahre fehlen würden.

Wichtig sei aber, mit der Vergangenheit abzuschließen. "Ich bin ganz ehrlich: Auch mir fällt das manchmal schwer und ich kämpfe mit mir und meinen Gedanken, aber ich bin mir dessen bewusst und glaube an mich und das ist ein wichtiger Schritt, um wieder dorthin zu kommen, wo ich einmal war."

Bis auf weiteres seien Leistungssteigerungen von Rennen zu Rennen wichtiger als Ergebnisse: "Früher habe ich gewusst, wo mein Limit ist, jetzt muss ich mir das neu erarbeiten, neu erspüren und mich auch trauen, mich wieder am Limit zu bewegen."

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