Fünf ÖSV-Damen in Top 15 des 1. Abfahrtstrainings

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Ab dem kommenden Freitag steht nach den Absagen in St. Moritz der Speed-Auftakt der Damen im französischen Val d'Isere an.

Das erste Training für die Abfahrten am Freitag (ab 10:30 Uhr im LIVE-Ticker) und am Samstag (ab 11:00 Uhr) dominieren zwei US-Amerikanerinnen. Alice McKennis ist mit einer Zeit von 1:46,78 Minuten 0,13 Sekunden vor Breezy Johnson die Schnellste.

Beste Österreicherin ist die Salzburgerin Mirjam Puchner als Sechste (+0,65), die Steirerin Nicole Schmidhofer wird Achte (+0,70). Der äußerst späte Start in die Speed-Saison war zuletzt von den Beteiligten sehnsüchtig erwartet worden.

"Habe die Rennanspannung schon spüren dürfen"

Die sonst üblichen Nordamerika-Rennen waren wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden, in der vorvergangenen Woche in St. Moritz konnte wegen zu viel Neuschnees nicht gefahren werden.

Die Allrounderinnen im Feld konnten daher bisher vor allem ihren Riesentorlauf-Schwung wettbewerbsmäßig üben, aber nicht mehr. Genutzt hat das unter anderem Ramona Siebenhofer, eine weitere Steirerin. Im ersten zweier vorgesehenen Trainings ist es für sie Rang 19 (+1,75).

"Ich habe die Rennanspannung schon spüren dürfen", wies die 29-Jährige im Vorfeld in einem ORF-Interview auf die Bedeutung ihrer bisherigen Saison-Einsätze hin. "Bei der Herren-Abfahrt hat es dann schon ein bisschen gekitzelt. Ich freue mich auf das Abfahrt fahren."

Für ÖSV-Damen-Rennsportleiter Christian Mitter macht es sich nun auch bezahlt, dass die Speed-Leistungen über das Riesentorlauf-Training kommen sollen: "Dazu haben wir uns entschlossen, und da ist sie voll dabei."

Zwischen Schmidhofer und Siebenhofer klassierten sich aus ÖSV-Sicht Ricarda Haaser (+1,25), Tamara Tippler (+1,39), Sabrina Maier (1,60) und Nina Ortlieb (+1,65) auf den Plätzen 12, 13, 15 und 17. Für Stephanie Venier wurde es Rang 27 (+2,29).

Insgesamt 14 Österreicherinnen bestritten die Einheit. Die bisher letzte Damen-Abfahrt in Val d'Isere ging 2016 über die Bühne, beim Sieg der Slowenin Ilka Stuhec klassierte sich die derzeit an ihrem Comeback arbeitende Cornelia Hütter auf Rang zwei.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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