DSV-Coach trauert Rebensburg nach

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Mit Mikaela Shiffrin und Viktoria Rebensburg fehlen beim Saisonauftakt in Sölden zwei Riesentorlauf-Olympiasiegerinnen, die auch in Sölden gewonnen haben.

Der Rücktritt von Rebensburg (31) Anfang September überraschte die Skiszene. "Sie war nicht mehr bereit, das letzte Risiko einzugehen. Auch im Training nicht", erklärte DSV-Damenchef Jürgen Graller in Sölden. "Schade. Mit Vicky fehlt unsere jahrelange Nummer eins."

Rebensburg war bis zuletzt eine der besten Riesenslalomfahrerinnen gewesen.

"Sie hatte eine Mega-Karriere"

Drei Mal hat die Deutsche die RTL-Disziplinenwertung gewonnen, dank ihrer zusätzlichen Speedfähigkeiten es aber auch in der Gesamtwertung zwei Mal auf Platz drei geschafft. Die letzten drei ihrer insgesamt 19 Weltcupsiege hatte Rebensburg in Speedbewerben errungen.

"Ihre Anforderung war aber immer, in drei Disziplinen auf das Podium zu fahren. Nur auf Super-G und Abfahrt, zu gehen wollte sie nicht, weil der Riesentorlauf ihre Lieblingsdisziplin war", sagte der Österreicher Graller. "Sie hatte eine Mega-Karriere."

Corona-Situation "interessant"

Der Österreicher Graller war jahrelang Weltcup-Coach im ÖSV gewesen, ehe er 2017 zum DSV wechselte. Die aktuelle Corona-Situation sei interessant.

"Weil wir heute nicht wissen, was uns morgen erwartet. Wir Trainer sind täglich gefordert", sagte der Schladminger. Mit einem relativ kleinen Team sei es aber sicher einfacher zu Reisen als mit großen Teams wie Österreich.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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