Vorteil für Techniker wie Schwarz?
Laut dem Tiroler könnte das eine Chance für gute Techniker wie Schwarz sein, der zuletzt bei der WM 2019 in Aare Kombi-Bronze gewann. "So anspruchsvoll ist der Super-G nicht. Der Slalom zwar auch nicht, aber das könnte ein Vorteil für die Techniker werden", meint er.
Schwarz sagt: "Das passt mir eh fast besser. Der Damen-Hang schaut etwas leichter aus, wo ich mir vielleicht mit nicht so vielen Trainingstagen leichter tue." Das eher flache Slalom-Gelände komme ihm auch entgegen. Titelverteidiger in dem Bewerb ist der Franzose Alexis Pinturault, Silber gewann vor zwei Jahren der Slowene Stefan Hadalin.
Auch ÖSV-Team für Parallel-Bewerb fix
Einen Tag nach der Kombination werden die Parallel-Bewerbe für beide Geschlechter ausgetragen. Der ÖSV nominierte dafür auf Herren-Seite Schwarz, Adrian Pertl, Fabio Gstrein und Roland Leitinger.
Die WM von Schwarz war nach der Verschiebung der Kombination, die bereits am vergangenen Mittwoch stattfinden hätte sollen, unterbrochen worden, der Kärntner reiste wieder in die Heimat. "Wir haben doch am Weißensee ein sehr gutes Training gehabt. Ich habe noch einmal Parallel trainiert und dann einen guten Slalom-Tag eingelegt", berichtet er. Am Sonntag wollte er am Super-G-Einfahrhang ein paar Schwünge ziehen, "dann bin ich bereit für die sehr intensive Woche".
Körperlich fühle er sich topfit, dennoch werde er sich die Kräfte gut einteilen müssen. "Team-Event werde ich, glaube ich, auslassen müssen und den Mittwoch eventuell als Pausetag nützen. Am Donnerstag noch Riesen trainieren, Freitag den Riesenslalom, am Samstag vielleicht ein, zwei Fahrten, und dann am Sonntag der Hauptbewerb mit dem Slalom".