Got caught in the soft snow today and crashed pretty hard. X-rays showed I have a hairline fracture in my left knee and...
Posted by Lindsey Vonn on Samstag, 27. Februar 2016
FIS kontert leiser Kritik
Der Sturz zog zumindest leise Kritik Kristofics nach sich. "Wir müssen eine klare Rennlinie haben, die von Schnee befreit ist. Und wir müssen anerkennen, dass manche Athleten in den Kurven weiter hinauskommen, wenn sie an ihre Grenzen gehen. Und diese weiten Linien müssen frei sein. Da sind wir heute in Probleme gekommen", meinte er.
Die FIS konterte den US-Vorwurf nicht zuletzt mit dem Hinweis auf Vonns extreme Linien. "Dass Vonn an einer 'borderline' Rennen fährt, wissen wir alle. Wenn es solche Verhältnisse gibt, dann ist sie immer dabei, weil sie immer am Limit oder über dem Limit unterwegs ist", meinte Markus Mayr in Vertretung von FIS-Renndirektor Atle Skaardal. "Ich habe mir das genau angeschaut, und ich denke, dass es keinen Vorwurf geben darf, dass es nicht fahrbar war."
Kriechbaum mit ÖSV-Ergebnis nicht unzufrieden
Auch Jürgen Kriechbaum sah es ähnlich. "Man trachtet schon danach, dass nicht nur die Ideallinie gut gerutscht ist", betonte der ÖSV-Damen-Rennsportleiter.
"Aber das passiert bei vielen Rennen so, gerade bei Super-Gs und Abfahrten, wenn so viel Neuschnee ist wie heute, dass nicht alles super gerutscht ist. Meines Wissens nach ist dem Sturz ein technischer Fehler vorausgegangen, deswegen ist sie dann auch in den gerutschten Schnee gekommen. "
Aus österreichischer Sicht zeigte sich Kriechbaum nicht unzufrieden. "Es war ein bisserl ein Nummernrennen, das hat man deutlich gesehen. Die Tammi (Tippler, Anm.) hat die Gunst der Stunde perfekt genutzt", meinte er zu Platz drei, der die ÖSV-Bilanz rettete.