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Swiss-Ski sieht Vorteil in WM-Revolution: "Kann Mehrwert bringen"

Nach viel Kritik an den Plänen der FIS äußert sich nun ein Land positiv. Dennoch gebe es dabei Dinge zu beachten.

Swiss-Ski sieht Vorteil in WM-Revolution: "Kann Mehrwert bringen" Foto: © GEPA

Die Tatsache, dass die FIS plant, die Ski-Weltmeisterschaften nahezu jährlich auszutragen, sorgt weiterhin für Diskussionsbedarf.

WM-Revolution der FIS ist offiziell >>>

Nachdem sich der ÖSV zuletzt kritisch dazu äußerte, will FIS-Boss Alexander Ospelt nun das Gespräch mit dem Verband suchen (mehr dazu >>>).

Swiss Ski äußert sich positiv

Eine positive Rückmeldung erhält er hingegen aus der Schweiz. Swiss-Ski-Co-CEO Diego Züger erklärt gegenüber dem "Blick": "Die Idee ist absolut prüfenswert, wir sind grundsätzlich offen dafür. Wir sehen es als Chance. Wir reden ja nicht von einer Verdopplung der WM-Anzahl. Es wäre eine WM mehr in vier Jahren. Das kann, wenn richtig aufgesetzt, einen Mehrwert bringen."

Einige Personen befürchten, dass die WM, wenn sie öfter stattfindet, nicht mehr so attraktiv ist. Dies streitet auch der Verantwortliche aus der Schweiz nicht ab. Das sei ein negativer Punkt, den man beachten müsse. Dennoch müsse man die "positiven und negativen Punkte gegeneinander abwägen."

Richtige Einbettung sei essentiell

Wichtig sei, dass man die WM nicht isoliert in den Rennkalender einbettet. "Das Wichtigste ist eine übergreifende Weiterentwicklung und Planung des ganzen Kalenders inklusive des gesamten Weltcups. Damit der Skisport als attraktives Paket den Sponsoren und TV-Rechteinhabern angeboten werden kann", betont Züger.

Nicht einverstanden ist der Schweizer, die WM-Revolution bereits ab 2028 umzusetzen. Das sei zu kurzfristig und bringe keinen Mehrwert.

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