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Geplante WM-Revolution: Olympiasieger Klæbo äußert sich kritisch

Nachdem die FIS nun die nordische Ski-WM jährlich austragen will, schildert der Norweger seine Bedenken.

Geplante WM-Revolution: Olympiasieger Klæbo äußert sich kritisch Foto: © IMAGO / Scanpix

Die FIS sorgt mit der geplanten WM-Revolution weiter für reichlich Gesprächsstoff.

Derzeit wird geprüft, die Titelkämpfe künftig jedes Jahr auszutragen. Ausgenommen wären lediglich die Olympiajahre. Bislang findet die WM im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.

Nun meldet sich Olympiasieger Johannes Høsflot Klæbo zu Wort. "Ich mag neue Ideen und normalerweise unterstütze ich auch Veränderungen. Trotzdem ist mein erster Gedanke, dass ich einer jährlichen WM skeptisch gegenüberstehe", erklärt er gegenüber dem norwegischen TV-Sender "NRK".

Der 29-Jährige hätte bei mehr Weltmeisterschaften die Chance auf noch mehr Medaillen. Bei der WM-2025 fuhr er mit sechs goldenen nachhause. Zudem holte er seit 2019 immer mindestens dreimal den ersten Platz.

Klæbo äußert Bedenken

"Eine WM sollte so selten sein, dass sie etwas bedeutet. Ich bin nicht überzeugt, dass der Biathlon-Sport mit seiner jährlichen WM das Richtige tut", bemängelt Klæbo. In dieser Sportart wird bereits jährlich eine Weltmeisterschaft ausgetragen.

Dennoch erteilt er vorerst keine Absage: "Obwohl ich skeptisch bin, werde ich für eine jährliche WM bereit sein. Die Zeit wird uns zeigen, ob es eine gute Idee ist oder nicht", meint der Norweger abschließend.

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