Brennsteiner: "Ziel muss der erste Sieg sein!"

Brennsteiner: Foto: © GEPA
 

3, 5, 3, 4 - in den letzten Riesentorlauf-Rennen der vergangenen Saison im alpinen Ski-Weltcup ließ Stefan Brennsteiner sein vorhandenes Potenzial endlich zum Vorschein kommen und beendete eine ÖSV-Flaute nach dem Rücktritt von Superstar Marcel Hirscher.

Dass der 30-jährige Salzburger sich nach vier Kreuzbandrissen und einer Knorpelverletzung überhaupt noch die Ski anschallt, gleicht fast einem Wunder. Dabei seien die Kreuzbandrisse gar kein großes Thema gewesen, meint Brennsteiner im "Krone"-Interview.

Da sei für ihn klar gewesen: "Das war's noch nicht!" Nach der im Februar 2020 in Courchevel erlitten Knorpelverletzung stand das jähe Karriereende aber im Raum: "Ein Stück vom Außenknorpel ging verloren." Daraufhin fragte er sich: "Macht’s mein Körper noch mit? Willst du mit 30 wirklich dastehen, ohne finanziell irgendetwas auf der Seite zu haben?

"Mehr über die Hüfte, weniger über die Knie"

Gemeinsam mit Hirscher-Papa Ferdinand und Coach Mike Pircher stellte Brennsteiner seinen Fahrstil um: "Mehr über die Hüfte, weniger über die Knie", erklärt der RTL-Spezialist die große Änderung.

Dadurch konnte das Verletzungsrisiko minimiert werden, Brennsteiners Fahrstil wurde stabiler und führte ihn schlussendlich aufs Stockerl. Das starke Saisonende will der 30-Jährige auch beim Ski-Weltcupauftakt in 13 Tagen in Sölden bestätigen.

"Sölden ist immer sehr speziell. Aber ich weiß, dass ich mit den Allerbesten mitfahren kann", berichtet er, schreibt sich aber kein genaues Ergebnis vor, da dies "sowieso nie" funktioniere.

Das nächste Ziel hat der Salzburger aber doch vor Augen: "Das muss der erste Sieg sein!"


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