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Neuer Rückschlag! Feller verschiebt Ski-Comeback

ÖSV-Star Manuel Feller spricht über seinen schwierigen Reha-Prozess. Der Tiroler verzichtet deshalb auf die geplante Vorbereitung in Chile.

Neuer Rückschlag! Feller verschiebt Ski-Comeback Foto: © IMAGO / ABACAPRESS

Manuel Feller muss auf seinem Weg zurück auf die Skipiste einen Rückschlag verkraften.

Der ÖSV-Star hat sich nach seiner Bandscheiben-Operation via Instagram zu Wort gemeldet und dabei ein Update zu seinem Gesundheitszustand gegeben. Die Reha des 33-Jährigen ist deutlich schwieriger verlaufen als erhofft.

"Die Reha ist nicht so verlaufen, wie man sich das wünscht", erklärt Feller. Besonders schwierig sei es gewesen, die richtige Belastungsdosis zu finden.

"Es war sehr, sehr schwierig, das Training Schritt für Schritt zu steigern, ohne eine negative Reaktion auszulösen."

Erneuter Bandscheibenvorfall

Vor rund acht Wochen ereilte den Fieberbrunner dann der nächste Rückschlag. Feller erlitt einen weiteren Bandscheibenvorfall.

"Leider hatte ich einen weiteren Bandscheibenvorfall. Ich bin zwar um eine zweite Operation herumgekommen und bin grundsätzlich auf einem guten Weg, aber es hat mich sehr viel Zeit und Nerven gekostet", berichtet der Tiroler.

An einen normalen Trainingsaufbau ist deshalb derzeit noch nicht zu denken. Feller sieht sich gegenüber seiner ursprünglichen Planung noch gehörig im Rückstand.

"Ich hinke, was das Training betrifft, Minimum ein Monat hinterher und bin auch noch nicht hundertprozentig schmerzfrei", sagt der 33-Jährige.

Reha daheim statt Chile

Die Konsequenz: Feller wird nicht wie ursprünglich geplant zur Saisonvorbereitung nach Übersee reisen, "sondern daheim bleiben und hart daran arbeiten, dass ich meinen Körper wieder auf Vordermann bringe", erklärt der ÖSV-Star.

Damit fällt auch die ursprünglich für Ende August beziehungsweise Anfang September geplante Vorbereitung auf Schnee in Chile ins Wasser. Noch im Juli hatte Feller erklärt, dort zwar mit dem einen oder anderen Rückschlag zu rechnen, aber zuversichtlich zu sein, für den ersten Slalom der Saison wieder bei 100 Prozent zu sein.

Nun geht der Tiroler bewusst einen anderen Weg. "Es wäre die falsche Entscheidung gewesen, einen Schnellschuss zu machen und nach Chile zu gehen", stellt Feller klar.

"Es muss Spaß machen"

Bei seinem Comeback will der Kitzbühel-Sieger nichts erzwingen. Feller macht deutlich, dass für ihn vor allem entscheidend ist, wieder schmerzfrei zu werden.

"Ich möchte dem Sport noch das eine oder andere Jahr erhalten bleiben, aber die Bedingung ist, dass es Spaß machen muss und das tut es nur, wenn man keine Schmerzen hat."

Seine Rückkehr auf die Skipiste bleibt damit vorerst offen. Fest steht für Feller aber: Er will weiter an seinem Comeback arbeiten und seinem Körper die nötige Zeit geben.

Ganz ohne Einblicke in seinen Alltag müssen seine Fans bis dahin aber nicht auskommen. Feller kündigt an, dass es nach seiner Rückkehr wieder "ein paar spektakulärere Videos" von ihm geben werde. Bis dahin müsse man sich allerdings mit "ein paar Urlaubs- und Fischfotos" begnügen.

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