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WM-Boykott abgewendet! ÖEHV und Frauen-Team erzielen Einigung

Der Streit zwischen beiden Parteien wurde beigelegt, geschlossen richtet sich der Fokus nun auf die historische WM in Dänemark.

WM-Boykott abgewendet! ÖEHV und Frauen-Team erzielen Einigung Foto: © ÖEHV

Rund drei Wochen nachdem Österreichs Eishockey-Frauen öffentlich mit einem Boykott der A-Weltmeisterschaft im November in Dänemark gedroht haben, wurde eine Einigung zwischen dem ÖEHV und den Spielerinnen erzielt.

Beide Parteien haben sich in zahlreichen Gesprächsrunden, dessen Grundlage ein neun Themenbereiche umfassender Forderungskatalog war, angenähert und nun auf eine gemeinsame Lösung geeinigt.

Nach WM soll nächste Entwicklungsphase starten

Zentrales Ergebnis sei ein neues Vergütungs- und Entschädigungsmodell für alle drei Nationalteams (Frauen, Männer und Para), heißt es seitens des Verbands. Dieses trete - vorbehaltlich juristischer Detailfragen - ab 2027 in Kraft.

Außerdem seien weitere wesentliche Punkte bezüglich der Organisation und Kommunikation für und mit den Spielerinnen fixiert worden, schreibt der ÖEHV in einer Aussendung.

Nach der WM will der ÖEHV die nächste Entwicklungsphase im Frauen-Eishockey starten. Als Schwerpunkte wurden eine Athlet:innenkommission, Nationalteam-Standards sowie Sichtbarkeit und Wachstum des Frauen-Nationalteams definiert.

Geschlossen nach Dänemark

ÖEHV-Kapitänin Anna Meixner meint: "Für uns bedeutet diese Einigung vor allem, dass wir uns wieder voll auf den Sport konzentrieren können. Die erste A-Weltmeisterschaft in der Geschichte des österreichischen Frauen-Eishockeys ist ein Meilenstein."

Umso wichtiger sei es, als Mannschaft geschlossen nach Dänemark zu fahren und sich auf das Wesentliche fokussieren zu können: Österreich bestmöglich zu vertreten.

Österreich startet am 6. November mit dem Spiel gegen Tschechien in die Weltmeisterschaft der Top-Division, an der Rot-Weiß-Rot erstmals teilnehmen wird. Weitere Gruppengegnerinnen in Esbjerg sind die USA, Tschechien, die Schweiz und Deutschland.

Stepina: "Echte Verbesserung"

ÖEHV-Vizepräsidentin Yasmin Stepina sagt: "Wir haben in den letzten Wochen intensiv und auf Augenhöhe mit den Spielerinnen gearbeitet – das Ergebnis ist eine echte Verbesserung für unser Frauen-Nationalteam."

"Mit dem neuen Vergütungsmodell, besseren Betreuungs- und Unterbringungsstandards sowie weiterer Maßnahmen setzen wir konkrete Schritte, die dem Team spürbar zugutekommen. Jetzt freuen wir uns gemeinsam auf die historische erste A-WM-Teilnahme im November."

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