Mayer: "Aufregende Abfahrt, cooler Start"

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Als Sechster war Comeback-Mann Matthias Mayer der beste Österreicher beim ersten Abfahrtstraining in Val d'Isere.

"Es ist eine sehr aufregende Abfahrt, ein cooler Start. Es ist eine Strecke, die kaum einer kennt, die jeder erst ein bisschen kennenlernen muss", meinte der Olympia-Sieger, der dem ersten Renneinsatz seit seinem schweren Sturz in Gröden vor fast einem Jahr entgegenfiebert.

"Mir geht es top, körperlich bin ich super beieinander. Ich habe keine Schmerzen und bin voll gesund."

0,64 Sekunden fehlten Mayer auf den Trainings-Schnellsten Kjetil Jansrud.

Svindal auf Rang 13

Der Norweger war auf der welligen Piste in 2:02,60 Minuten bei diffusem Licht 0,35 Sekunden schneller als Kitzbühel-Sieger Peter Fill aus Südtirol und lag 0,40 Sek. vor seinem Landsmann Aleksander Aamodt Kilde. Die größte Aufmerksamkeit in dem französischen WM-Ort von 2009, der für Beaver Creek eingesprungen war, gebührte aber einem anderen Norweger: Aksel Lund Svindal setzte in 2:03,58 einen ersten Schritt in die Normalität, kam damit auf Rang 13.

"Ich bin eigentlich zufrieden", meinte der 33-jährige Routinier, der nach seinem verheerenden Sturz in Kitzbühel einen Kreuzband- und Meniskusriss sowie einen Knorpelschaden verheilen lassen musste. "Ich habe keine Schmerzen gehabt, und wenn es keine Schwellung mehr gibt, kann ich fahren. Der erste Eindruck ist, dass es gehen muss." Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng aus der Schweiz war bei seinem Comeback unmittelbar vor Svindal Zwölfter.

Reichelt noch nicht "hundertprozentig fit"

Hinter dem Top-Duo Mayer und Kriechmayr klassierten sich aus dem ÖSV-Stall auch Patrick Schweiger (16.), Daniel Danklmaier (20.), Christian Walder (26.), Otmar Striedinger (28.), Romed Baumann (31.), Klaus Kröll (34.), Joachim Puchner (35.), Max Franz (46.), Georg Streitberger (55.), Frederic Berthold (61.), Hannes Reichelt (63.) und Hirscher.

Super-G-Weltmeister Reichelt blieb knapp zweieinhalb Monate nach seiner Wirbelsäulen-Operation 3,45 Sekunden hinter Jansrud. "Es war für mich die Strategie, eine saubere Linie runterzufahren, aber nichts zu riskieren", erklärte der 36-Jährige. Hundertprozentig fit fühle er sich noch nicht. Die Muskulatur im Rücken "muss sich jetzt in den nächsten Wochen erst wieder gewöhnen ans Skifahren".

Ob er am Wochenende am Start stehen wird, wolle Reichelt nach dem zweiten Training entscheiden. "Heute hab' ich richtig Spaß gehabt beim Fahren, aber weil ich halt auch ein bisschen in der Gegend rumgewedelt bin. Da muss ich morgen definitiv einen Riesenschritt nach vorne machen", wusste der Salzburger.

Schwierige Strecke

Den Eindruck einer Strecke der eher einfachen Sorte machte die OK-Piste am Mittwoch nicht - so auch die Meinung von Kriechmayr. "Es ist schwierig", erklärte der Oberösterreicher. "Das Problem ist das Gelände, es sind sehr viele schwierige Übergänge. Es ist eine schöne Abfahrt, aber schade für Lake Louise." Auch in den kanadischen Rocky Mountains fanden aufgrund des warmen Wetters heuer keine Rennen statt. "Man sagt zwar, es ist eine Damenabfahrt, aber da geht es ganz schön zur Sache", befand Reichelt.

Hirscher riss einen Rückstand von 6,57 Sekunden auf den Schnellsten auf. Der fünffache Weltcup-Gesamtsieger gab sich danach erleichtert.

"Es ist mein vierter Speed-Tag generell und mein erster Abfahrtstag seit Südkorea (im Februar, Anm.). In Beaver Creek habe ich etliche Jahre gebraucht, bevor ich es mir zugetraut habe", sagte der Salzburger, der einen Start im Super-G am Freitag (12.00 Uhr) anpeilt. Die Abfahrt geht am Sonntag (10.45 Uhr) über die (Kunstschnee-)Bühne, am Sonntag findet der erste von zwei Riesentorläufen in Val d'Isere statt.

"Im Riesentorlauf wäre super, wenn es wie gehabt weiter geht", meinte Hirscher. Im Super-G wolle er in die Punkteränge fahren, dazu "im zweiten Abfahrtstraining Minimum eine Sekunde schneller" sein. Besagtes zweites Training soll am Donnerstag zu früherer Stunde stattfinden. Eine offizielle Beginnzeit stand vorerst nicht fest.

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Matthias Mayer

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